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Bericht
04/23/2013

China ist größte Quelle von Cyberangriffen

Laut dem Data Breach Investigation Report 2013 von Verizon gehen 30 Prozent aller Datendiebstähle von China aus. Weltweit verzeichnet staatliche Cyberspionage einen starken Anstieg. Immer mehr Angriffe sind weniger durch Geldmacherei als durch das Erlangen von Geheiminformationen motiviert.

Vor allem die aus China stammenden Cyberangriffe seien zu einem Großteil (96 Prozent) mit Spionage verbunden, beschreibt ZDNet die Studienergebnisse. Verizon beeilt sich jedoch, China keine Absicht zu unterstellen. Möglicherweise seien stattdessen schwache Internetgesetze dafür verantwortlich, dass 30 Prozent aller Cyberangriffe von China ausgehen. Mit 28 Prozent aller Attacken wird das Reich der Mitte von Rumänien gefolgt. Die USA folgen auf Platz drei mit 18 Prozent.

Wie die BBC beschreibt, bezeichneten die Studienentwickler vor allem den Anstieg der staatlichen Cyberspionage als hauptsächliche Auffälligkeit des Data Breach Investigation Report 2013 (DBIR). Laut Chefautor Wade Baker musste 2012 deswegen eine neue Kategorie eingeführt werden. Die Hauptziele von Cyberspionage waren Gerätehersteller und Transportunternehmen.

Der jährlich erscheinende DBIR wurde 2013 zum insgesamt sechsten Mal publiziert. Zu seiner Erstellung wurden 47.000 sicherheitskritische Vorfälle und 621 bestätigte Datenlecks analysiert.

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