Digital Life
30.11.2013

Cyber-Erpresser senken Preise wegen zu hohem Bitcoin-Kurs

Die Betreiber der Ransomware Cryptolocker haben die Preise für das Freikaufen von Daten der befallenen PCs gesenkt. Grund ist der zu hohe Kurs der virtuellen Währung Bitcoin.

Wird der Computer von dem Trojaner Cryptolocker befallen, verschlüsselt dieser die Daten. Nur wenn der User einen bestimmten Betrag bezahlt, werden die Daten freigegeben. Die Cyberkriminellen hinter der Ransomware haben jetzt das Lösegeld gesenkt, da der Kurs der virtuellen Währung Bitcoin zu hoch geworden ist.

Wie F-Secure berichtet, sind es jetzt 0,5 Bitcoins statt zuvor 2 Bitcoins. Durch den stark ansteigenden Kurs waren die Kosten zum Freikaufen der Daten auf über 1.600 Euro gestiegen. Anscheinend verzichteten die Betroffen lieber auf ihre Videos, Fotos und Office-Dokumente, anstatt diese Summe zu zahlen. Mit 0,5 Bitcoins liegt das Lösegeld derzeit bei etwa 400 Euro.

Die Preise, die die Cyberkriminellen mit anderer Ransomware verlangen, liegen üblicherweise zwischen 100 und 300 Euro. Damit der Weg des Geldes nicht nachverfolgt werden kann, fordern viele der Erpresser Zahlungsmittel in der Form von U Kash, MoneyPak oder Bitcoins.