Mehr Umsatz, aber auch ein höherer Verlust bei LinkedIn

© Deleted - 291699

Linked-Daten
06/14/2014

Das Manko der Technologie-Industrie: Männlich & weiß

Nach Google hat nun auch LinkedIn die Zusammensetzung seiner Mitarbeiter veröffentlicht. Das Ergebnis ist ähnlich: Frauen, Schwarze und Hispanics sind stark unterrepäsentiert.

Nachdem Google vor wenigen Wochen erstmals eine Diversitäts-Studie seiner Belegschaft veröffentlicht hat, zog nun auch das Business-Netzwerk LinkedIn nach und präsentierte aktuelle Daten zur ethnischen und Geschlechter-Zusammensetzung seiner Mitarbeiter. Die Ergebnisse sind ähnlich. 61 Prozent aller Mitarbeiter weltweit sind männlich. Nach ihrer ethnischen Herkunft zugeordnet, sind 53 Prozent der US-Mitarbeiter weiß, 38 Prozent asiatischer Abstammung. Der Anteil an Schwarzen und Hispanics ist verschwindend gering.

Selbstkritik

Wie Google zeigt sich LinkedIn selbstkritisch, was die eigene Diversität betrifft. "Wir haben einige Arbeit vor uns", teilte LinkedIn in einem Blogeintrag mit. Man wolle eine Belegschaft haben, welche die Zusammensetzung der LinkedIn-User besser repäsentiere, so LinkedIn, das wie Google auf eine Reihe von Initiativen verwies, welche Frauen, aber auch ethnische Minderheiten stärker ins Boot der Tech-Industrie holen soll. Denn schließlich gehe es auch darum, die besten technischen Talente auf der ganzen Welt zu finden, fügte ein LinkedIn-Sprecher gegenüber Mashable hinzu.

Um das Ziel zu erreichen, will LinkedIn in Zukunft unter anderem transparenter mit dem Thema umgehen und hofft, dass auch andere Industriegrößen dem Beispiel von Google und LinkedIn folgen.