Digital Life
17.03.2016

Klug lobt Frequentis-Einsatz bei G7-Gipfel 2015

Das heimische Unternehmen Frequentis erhielt einen internationalen Preis für die Kommunikations-Infrastruktur beim G7-Gipfel in Bayern 2015. Minister Klub lobt den Einsatz.

Der G7-Gipfel auf Schloss Elmau im Juni 2015 war ein sicherheitstechnisches Großprojekt. Die auf sichere Kommunikationstechnik spezialisierte österreichische Firma Frequentis hat abhörsicheren Sprechfunk von Polizei und Innenministerium ermöglicht und eine Einsatzzentrale mit 280 Arbeitsplätzen vernetzt. Das Unternehmen erhielt dafür Ende Februar den International Critical Communication Award 2016 (ICCA). Die Leistung wurde nun vom neuen Infrastrukturminister Gerald Klug gewürdigt.

Verzahnung

Bei einem Besuch in der Unternehmenszentrale von Frequentis in Wien meint Klug: "Als ehemaliger Verteidigungsminister weiß ich, dass im Krisenfall ein Zahnrad exakt in das andere greifen muss." Auf die Leistung von Frequentis beim G7-Gipfel sei er stolz. Das Unternehmen sei ein Musterbeispiel für die Weiterentwicklung der Produktion und für die Sinnhaftigkeit gezielter Investitionen in Forschung und Entwicklung.

Investitionen

Das BMVIT selbst hat in den vergangenen drei Jahren elf Millionen Euro in Frequentis-Projekte investiert. Klug: "Forschung und Entwicklung sind enorm wichtig für den Industriestandort Österreich um gegen Lohndumping, Umweltverschmutzung und Billigprodukte anzukommen." In den kommenden Jahren will Klug insgesamt 25 Milliarden Euro für den Ausbau leistungsfähiger Infrastruktur, darunter Straße, Schiene und Telekommunikation, investieren.

International

Frequentis-Geschäftsführer Hannes Bardach betont den Stellenwert und den Erfolg sicherheitstechnischer Lösungen von Frequentis. Das Unternehmen mit über 1200 Mitarbeitern betreibe heute Standorte in 50 Ländern und halte zahlreiche Marktführerpositionen rund um den Globus: "Alles was wir tun, tun wir weltweit." Das ursprüngliche Geschäftsfeld Air Traffic Management (ATM) wurde in den vergangenen Jahren um öffentliche Sicherheit, öffentlichen Transport und Lösungen für die Seefahrt erweitert. 12 Prozent des Gewinnes fließen in Forschung und Entwicklung.