Mark Zuckerberg.
Meta baut einen fotorealistischen KI-Zuckerberg
Erst kürzlich hat Meta seine VR-Welt Horizon Worlds eingestellt. Dort sollten Nutzerinnen und Nutzer als animierte 3D-Avatare ihre Zeit verbringen, Geld ausgeben oder sogar arbeiten. Nicht nur wegen der fehlenden Beine der Figuren bekam das Projekt viel Häme ab – es war schlicht von Anfang an beim Zielpublikum gefloppt.
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Kaum ist dieses Projekt begraben, macht sich Meta schon wieder an digitale Avatare, genauer gesagt an eine fotorealistische Variante von CEO Mark Zuckerberg. Diese KI-gestützte 3D-Figur soll mit Usern in Echtzeit interagieren können, meldet die Financial Times.
Engere Verbindung zum CEO
Demnach ist Zuckerberg selbst involviert, sein animiertes KI-Abbild zu trainieren und zu testen. Nach Informationen der Financial Times verbringt er 5 bis 10 Stunden pro Woche mit dem Programmieren von KI-Projekten oder mit technischen Meetings dazu.
Der Avatar soll sich an den Verhaltensweisen und am Tonfall des Unternehmensgründers orientieren. Auch seine Überlegungen zu Unternehmensstrategien sollen in die Figur einfließen, damit Angestellte, die damit interagieren, eine engere Verbindung zum Chef spüren können.
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Snoop Dogg als „Dungeon Master“-KI-Chatbot
Bereits im September 2023 hatte Meta KI-gestützte Chatbot-Charaktere veröffentlicht, die auf unterschiedlichen Promis basieren. So erklärten sich etwa Snoop Dogg, Paris Hilton und Kendall Jenner bereit, KI-Figuren Aussehen und Stimme zu leihen.
Allerdings chattete man bei diesem Feature nicht mit KI-Versionen von diesen Promis, sondern nur mit fiktionalen Charakteren, die von diesen verkörpert wurden. Snoop Dogg spielt etwa einen Dungeon Master, Paris Hilton eine Detektivin zum Lösen von Krimi-Rätseln.
Und anders als beim aktuellen Zuckerberg-Avatar sind diese KI-Charaktere nur via Chatbot zugänglich, d.h. es gibt keine fotorealistische Echtzeit-Interaktion. Das braucht derzeit noch so viel Rechenleistung, sodass die Darstellung viel zu ruckelig wäre.
KI-Fokus von Meta
Meta konzentriert sich zuletzt stark auf das Thema KI. So wurden Mitarbeiter dazu angehalten, mit KI-Agenten Aufgaben zu automatisieren, oder sich an Vibe Coding zu versuchen.
In der zuständigen Abteilung Superintelligence Labs wurde laut Earnings Call 2025 verstärkt neues Personal eingestellt. Außerdem sind fürs laufende Jahr große Investitionen in diesem Bereich geplant.
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Erst vergangene Woche hatte Meta Muse Spark, ein eigenes KI-Modell, vorgestellt. Im Gegensatz zum Vorgänger Llama ist es nicht mehr Open Source. Meta will damit zur Konkurrenz – etwa OpenAI und Google – aufschließen.
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