© Stephen Cherin, reuters

USA
03/31/2016

Netflix-Angebot um ein Drittel kleiner als 2014

Netflix bietet über 2000 Filme und 400 TV-Serien weniger an, als noch Anfang 2014. Da die Kosten für Streaming-Lizenzen steigen, investiert Netflix mehr in Eigenproduktionen.

Während Netflix-Länder wie Deutschland und Österreich quantitativ schon immer das Nachsehen bei der Streaming-Auswahl hatten, sinkt das Angebot auch in den USA kontinuierlich. Wie das Netflix-Suchportal Allflicks aufschlüsselt, strich Netflix das US-Angebot in den vergangenen 2,5 Jahren um mehr als 30 Prozent. Waren im Jänner 2014 noch 8103 Filme und Serien im Katalog vertreten, sind es mit Stand 23. März nur mehr 5532.

Viele Filme gestrichen

Vor allem bei den Filmen sparte Netflix mit über 33 Prozent der Titel kräftig ein - bei den TV-Serien wurde ein Viertel des Angebots eingestampft. Das kleinere Angebot ist auf die steigenden Lizenzgebühren beim Streaming zurückzuführen, das durch Wettbewerber wie Amazon Prime und Hulu angekurbelt wird. Da die Filmstudios Lunte gerochen haben, treiben sie die Preise in die Höhe. Netflix und Co wiederum steuern insofern dagegen, dass sie selbst viel Geld in die Hand nehmen und auf qualitativ hochwertige Eigenproduktionen wie "House of Cards" setzen.