Gericht
03/17/2011

Sony darf PayPal-Konto von PS3-Hacker einsehen

Unternehmen will Prozess gegen George Hotz in San Francisco führen

Sony setzt dem PlayStation-3-Hacker George Hotz ("Geohot") weiter zu. Ein Gericht in San Francisco gewährte Sony Computer Entertainment America (SCEA) am Dienstag Einblick in das PayPal-Konto von Hotz, der den JailbreakCode für die PlayStation 3 veröffentlichte, berichtete  das Wired-Blog Threat Level.

Sony darf in dem PayPal-Konto Transaktionen einsehen, die zwischen dem 1. Jänner 2009 und dem 1. Februar 2011 stattgefunden haben, hieß es weiter. Sony will damit nachweisen, dass Hotz Spenden aus dem Westen der USA erhalten hat, und so eine Entscheidung in der Frage des Gerichtsstands herbeiführen.

Prozess in San Francisco angestrebt
Sony, das eine Schadenersatzklage gegen Hotz vorbereitet, müsste den Hacker in seinem Heimatstaat New Jersey klagen. Der Konzern strebt aber einen Prozess in San Francisco an.

Vor zwei Wochen sicherte sich das Unternehmen bereits Zugriff auf die IP-Adressen, über die die Jailbreaking-Seite von Hotz abgerufen wurde. Sony wirft Hotz vor, mit  der Veröffentlichung des Jailbreak-Codes unter anderem gegen den US-"Digital-Millenium-Copyright-Act" (DMCA) verstoßen zu haben.

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