Digital-Life 13.02.2012

Sony hebt Preise für Whitney Houston Alben

Nur dreißig Minuten nachdem der Tod der Sängerin bekannt wurde, hob die Plattenfirma die Preise um sechzig Prozent an. Auf Apples iTunes Store sorgte die plötzliche Preisänderung für Unmut.

Wie die britische Tageszeitung The Guardian berichtet, hob Apple am Sonntag nur 30 Minuten nach Bekanntwerden des Todes der Sängerin Whitney Houston die Preise für ihre Alben im iTunes Store deutlich an. So stieg der Preis für die "Ultimate Collection" von ursprünglich 4,99 Pfund plötzlich auf 7,99 Pfund. Viele Nutzer bemerkten diesen plötzlichen Preissprung, da sie das Album zum ursprünglich ausgewiesenen Preis erwerben wollten, und ließen auf Twitter ihrem Unmut freien Lauf.

Die Preiserhöhung auf Apples Plattform kam kurz nachdem Sony Music, die Rechteinhaber von Houstons bisherigen Veröffentlichungen, die Großhandelspreise für ihre Alben anhoben und so die Berechnungsgrundlage für den Preis im iTunes Store änderte. Obwohl die Preisänderung auf dem iTunes Store automatisch erfolgte, hagelte es neben Kritik an Sony Music auch Beschwerden bei Apple, die "sich auf Kosten anderer ihre Taschen füllen wollen", wie es ein User auf Twitter beschrieb.

Wie bereits nach den prominenten Todesfällen von Michael Jackson und Amy Winehouse zu sehen war, sorgt der Tod eines Sängers nahezu immer für steigende Plattenverkäufe. Mittlerweile steht Houston in Österreich mit dem Album The Ultimate Collection an der Spitze der iTunes-Charts, auf Platz 4 findet sich mit The Greatest Hits ein weiteres Best Of-Album von ihr.

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( futurezone ) Erstellt am 13.02.2012