© Gene J. Puskar, ap

USA

Spam: Rustock-Botnet zu Fall gebracht

Nach Angaben des Microsoft-Anwaltes Richard Boscovich wurden nach einer Anzeige Microsofts, der monatelange Ermittlungen vorausgegangen waren, die Kontrollserver des Botnetzes bei fünf Host-Providern in sieben US-Städten am Mittwoch beschlagnahmt und außer Funktion gesetzt.

Zusammenarbeit auf breiter Basis
Microsoft arbeitete bei der Bekämpfung des Botnetzes auch mit dem Pharmaunterkonzern Pfizer, dem Netzwersicherheitsunternehmen FireEye, Sicherheitsexperten der University of Washington und einer niederländischen Sondereinheit zusammen.

Der Kampf gegen Botnetze könne nicht von einem Unternehmen allein geführt werden, schrieb Boscovich. Dazu sei die Zusammenarbeit von Behörden, Industrie, Experten und Regierungen weltweit notwendig. Im vergangenen Jahr war die Digital Crime Unit des Software-Konzerns an der Abschaltung des Waldec-Botnetzes beteiligt.

Spam-Aufkommen reduziert
Das weltweite Spam-Aufkommen hat nach dem Fall des Botnetzes in den vergangenen Tagen nach Angaben von Beobachtern spürbar abgenommen. Anti-Spam-Aktivisten sprachen laut dem Sicherheitsexperten Brian Krebs von einem "dramatischen Abfall". Nach Schätzungen der Sicherheitsfirma Symantec war das Rustock-Botnetz zuletzt für 39 Prozent des weltweiten Spam-Aufkommens verantwortlich.

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