Digital Life
24.01.2018

Stripe will keine Bitcoin-Zahlungen mehr akzeptieren

Der US-Online-Bezahldienst lässt die Unterstützung der Kryptowährung auslaufen. Gründe dafür sind das mangelnde Interesse der Kunden und die hohen Transaktionsgebühren.

Seit 2014 unterstützt Stripe Transaktionen in Bitcoin. Nun stellt der Online-Bezahldienst den Support der Kryptowährung ein. Wegen der starken Kursschwankungen sei Bitcoin für Zahlungen immer weniger nützlich geworden, heißt es in einem Blog-Posting von Stripe. Das habe zu starken Rückgängen geführt. Daneben seien die Transaktionskosten stark gestiegen.

Deshalb werde man die Unterstützung ab sofort langsam auslaufen lassen. Ab 23. April sollen dann gar keine Bitcoin-Zahlungen über den Dienst mehr durchgeführt werden können, heißt es in der Mitteilung weiter.

Starke Schwankungen

Stripe will Kryptowährungen aber weiter beobachten und schließt für die Zukunft die Unterstützung von Digitalwährungen nicht aus. Zuletzt gab es starke Schwankungen beim Bitcoin-Kurs. Ende Dezember wurden Bitcoin zeitweise über 20.000 Dollar gehandelt, in der vergangenen Woche fiel er erstmals seit Anfang Dezember wieder unter 10.000 Dollar. Am Mittwochmorgen notierten Bitcoin bei knapp 11.000 Dollar.