Pew
04/15/2012

Studie: 1 von 5 US-Amerikanern ohne Internet

Der Entzug ist zum Großteil freiwillig: viele empfinden das Internet als irrelevant für ihre Zwecke, andere glauben zu wenig darüber zu wissen.

Das Internet ist für zahlreiche Menschen nicht mehr aus ihrem Leben wegzudenken, ob sie nun mit diesen Technologien aufgewachsen sind oder nicht. Doch wie eine aktuelle Studie des US-amerikanischen Meinungsforschungsinstituts Pew zeigt, verweigern sich bis heute noch knapp 22 Prozent der US-Bevölkerung dem Internet. Zu diesen Personen zählen neben älteren Menschen, der spanisch sprechenden Bevölkerung und Erwachsenen mit einer niedrigen Bildung auch Bewohner von Haushalten, deren jährliches Einkommen unter 30.000 US-Dollar liegt.

Wechsel auf mobile Plattformen
Sehr viele der Internetverweigerer wollen auch in Zukunft nicht auf das Internet zugreifen. Knapp 50 Prozent empfinden es als irrelevant für ihre Zwecke, 20 Prozent trauen sich offenbar nicht zu, damit umgehen zu können da sie nach eigenen Angaben zu wenig darüber wissen. In der Studie wurden insgesamt 2260 Personen, die 18 Jahre oder älter waren, befragt. In den Ergebnissen wird auch der Übergang zu mobilen Plattformen deutlich: 88 Prozent aller US-Amerikaner haben ein Mobiltelefon, 57 Prozent einen Laptop und 40 Prozent einen E-Book Reader oder ein Tablet. Davon nutzen knapp 63 Prozent das Gerät, um auch mobil im Internet zu surfen.

In Österreich verweigern sich laut Mediaanalyse knapp 30 Prozent dem Internet. In der Studie werden allerdings keinerlei Motive abgefragt.

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