Digital Life
01/24/2013

Whatchado: Video-Jobratgeber auf Erfolgskurs

Das Video-Portal Whatchado, gegründet von Ali Mahlodji und Jubin Honarfar, gehört zu Österreichs lebendigsten Internet-Startups. Schüler als auch Firmen finden immer mehr Gefallen an den kurzen Clips, in denen Whatchado die Karriere von Berufstätigen porträtiert. Im Rahmen der Ferialjob-Aktion der futurezone vergibt das Startup zwei Praktikantenplätze.

Dass das Wiener Startup Whatchado bei der Ferialjob-Aktion der futurezone mitmacht, versteht sich eigentlich von selbst. Denn die junge Internet-Firma, die Ali Mahlodji und Jubin Honarfar 2011 an den Start gebracht haben, setzt sich für bessere Berufsinformation von Jugendlichen ein.
Mahlodji und Honarfar haben deswegen ein „YouTube für Berufsratgeber“ gelauncht.

Seither hat man fast 3500 Minuten an Videomaterial online gestellt, in denen Berufstätige den jungen Nutzern ihren Jobs in etwa fünf Minuten langen Videos erklären. Dabei wird den Sehern nicht nur erklärt, wie ein typischer Arbeitstag aussieht, sondern auch, welche Ausbildung man dazu braucht und welche Nachteile der Beruf mit sich bringt. Alles in allem stellt Whatchado damit ein stetig wachsendes Archiv an persönlicher Berufsinformation bereit, dass die Besucher der Webseite einfach auf Basis ihrer Interessen durchstöbern können.

Whatchado

Whatchado

Whatchado

Whatchado

Whatchado

Bis zum Präsidenten
“Meine Idee ist, von der Putzfrau bis zum Präsidenten jede mögliche Berufstätigkeit zu porträtieren“, sagt Mahlodji über sein Firmenziel, die als kleines Projekt begann. Und tatsächlich: Bundespräsident Heinz Fischer hat das Team bereits vor die Kamera bekommen – seither können Whatchado-Nutzer online erfahren, was der Job des Bundespräsidenten so mit sich bringt. Neben Fischer hat sich eine ganze Reihe österreichischer Prominenter per Video porträtieren lassen – von ORF-Moderator Armin Wolf über Kabarettist Roland Düringer bis zu A1-Chef Hannes Ametsreiter.

Auch große Unternehmen finden an der Whatchado-Idee immer größeren Gefallen: Gegen Gebühr können sie so genannte Businesspages anlegen lassen, die alle verfügbaren Videoporträts ihrer Mitarbeiter samt Kontaktmöglichkeit und Links zu Social-Media-Auftritten gesammelt darstellen. Große Firmen wie Microsoft, Magna, Mc Donald‘s oder die  Deutsche Bahn haben da bereits mitgemacht.

Damit die Videos online gehen können, ist einige Vorarbeit zu leisten. Whatchado beschäftigt ein immer größeres Team an Videomachern, die mit Kameras ausschwärmen und die Clips drehen. Diese werden dann geschnitten und nachbearbeitet, bevor sie online gehen. Außerdem müssen kurze Texte verfasst werden und Tags vergeben werden, damit die Nutzer der Webseite die Videos anhand von Suchanfragen auch finden können.

Zwei Ferialjobs
Für den Monat August sucht Whatchado zwei Ferialpraktikanten, die zwischen 20 und 40 Stunden arbeiten können (Gehalt nach Vereinbarung). Eine Stelle ist im Marketing, wo es darum geht neue Konzepte für Schulen und Unis zu entwickeln. Außerdem wird ein Video-Scout gesucht, der unterwegs Videos dreht und sich neue Fragestellungen ausdenkt.

Mehr zum Thema

  • futurezone vermittelt die besten IT-Ferialjobs
  • Gut gelauncht: Österreichs beste Start-ups 2011
  • Whatchado: Berufs-Portal ist online
  • Whatchado: Berufsinformation im YouTube-Stil