Mehrere Stapel CD-Schachteln

Auf Windows CDs überspielen wird jetzt mühsamer (Symbolbild).

© Unsplash / Brett Jordan
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Digital Life

Windows stellt diese langjährige Funktion für Musik ein

Die allerwenigsten neuen Computer haben heute ein CD-Laufwerk eingebaut. Und selbst die Menschen, die noch eines haben, nutzen es kaum, um systematisch CDs zu rippen.

Das war zwar lange eine der zentralen Möglichkeiten, die eigene Musiksammlung zu erweitern, und später auf mp3-Player zu kopieren. Durch die Allgegenwärtigkeit von Streaming-Services verloren CDs aber rapide an Bedeutung. Microsoft hat nun still und leise darauf reagiert, indem es eine der zentralen Funktionen des Windows Media Player eingestellt hat.

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Mit dem Programm war es bisher möglich gewesen, Album-Metadaten automatisiert herunterzuladen, damit man nicht nur „Track 01“ oder „Titel 02“ auf die Festplatte kopiert, sondern sämtliche verfügbaren Daten zu einzelnen Songs. Wie Tom’s Hardware berichtet, werden die entsprechenden Buttons zwar noch im Menü angezeigt, führen allerdings zu Fehlermeldungen.

Einstellungenfenster des Windows Media Player zur automatischen Medieninformationsaktualisierung.

Im Windows Media Player Legacy auf Windows 11 gibt es die Option "Automatische Medieninformationsaktualisierung" zwar noch, allerdings funktioniert sie nicht mehr.

Online-Datenbank nicht mehr erreichbar

Betroffen ist sowohl die Legacy-Version des Programms als auch die entsprechende Windows-11-App. Albumcover, Titel, beteiligte Künstler, Genre und so weiter können damit also nicht mehr importiert werden.

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Die Webseite, über die das Feature laut Tom’s Hardware läuft, ist nicht mehr erreichbar. Als Alternative bleibt also nur händisches Abtippen aus dem Album-Booklet oder der Wechsel zu einem anderen CD-Ripper. Apples iTunes etwa versieht weiterhin sämtliche importierten CDs mit Metadaten, wie The Register schreibt. Auf Reddit tauschen sich frustrierte Nutzerinnen und Nutzer mittlerweile über weitere mögliche Alternativprogramme aus, wobei oft das kostenlose MusicBee genannt wird.

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