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Zensur

China versucht Proteste in Hong Kong zu vertuschen

Instagram, bislang eine der wenigen westlichen Internet-Plattformen, die von China aus problemlos zu erreichen war, ist am Sonntag aus dem chinesischen Netz verschwunden, wie pcworld berichtet. In einem Versuch, den Einsatz des Polizeiapparats mit Tränengas gegen pro-demokratische Demonstranten in Hong Kong zu vertuschen, hat Chinas Regierung den Zugang zu Instagram von chinesischen Rechnern aus gesperrt. Auch Suchanfragen, die Hong Kong und Tränengas enthielten, waren auf der chinesischen Suchmaschine Baidu und beim Microblogging-Dienst Sina Weibo nicht durchführbar. Eine offizielle Äußerung von offizieller Seite gibt es - wie in solchen Fällen üblich - nicht. Lediglich dass die betroggenen Portale gegen das Gesetz verstoßen hätten, war zu erfahren.

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