Netzpolitik
15.04.2016

San Bernardino iPhone: FBI fand nichts Brauchbares

Die US-Bundespolizei hat auf dem mit externer Hilfe entsperrten iPhone des Attentäters von San Bernardino bislang keine „signifikanten“ Informationen gefunden.

Monatelang versuchte das FBI das iPhone zu entschlüsseln, auf dem Gerät fanden sich aber bislang keine verwertbaren Informationen, berichtet CBS News unter Berufung auf eine Quelle aus der Behörde. Offiziell hieß es, das Telefon werde weiter analysiert.

Apple hatte sich unter großem öffentlichen Aufsehen einer Gerichtsanordnung widersetzt, mit der das Unternehmen dazu gezwungen werden sollte, der Bundespolizei bei der Entschlüsselung des Gerätes zu helfen. Dem FBI gelang es schließlich das iPhone mit externer Hilfe zu entsperren, dabei kaufte die Behörde Berichten zufolge eine Sicherheitslücke.

Die Auseinandersetzung zwischen Apple und den FBI wird nächste Woche eine Fortsetzung finden, berichtet The Verve. Beide Parteien sind zu einer Anhörung des US-Kongresses geladen, bei der ein umstrittener Gesetzesentwurf zur Verschlüsselung zur Diskussion steht.