Netzpolitik
17.04.2018

Uber teilt Daten über Fahrten künftig mit Städten

Der Online-Taxivermittler Uber will Städte künftig an seinem Datenschatz teilhaben lassen.

Nachdem Uber zuletzt verstärkt in die Kritik geraten ist, will das Unternehmen jetzt seine Vorzüge herausstreichen, wie engadget berichtet. Das Unternehmen hat sich der "International Association of Public Transport" angeschlossen. Dadurch sollen die Beziehungen zur Öffentlichkeit und zur Verwaltung verbessert werden. Im Rahmen der Vereinbarung wird Uber Städten künftig Zugriff auf einen Teil der Daten geben, die das Unternehmen über seine Fahrten und Gäste sammelt.

Informationen über die zurückgelegten Distanzen stellt Uber schon heute zur Verfügung. Im Zuge des "National Association of City Transportation Officials"-Projekts "Shared Streets" gibt Uber für Washington D.C. seit einer Woche erweiterte Datensätze preis. Persönliche Daten der Fahrgäste sind nicht darunter. Für Städte können Informationen über den Verkehrsfluss oder die Parkplatzsituation interessant sein, um festzustellen, welche Anforderungen es gibt und wie das Verkehrsaufkommen reduziert werden könnte.

Das Projekt Shared Streets soll genau das leisten. Über die unparteiische Stelle sollen gemeinsame Datenstandards etabliert werden. Informationen über den Verkehrsfluss sollen dann helfen, regulierend einzugreifen. Die Google-Mutter Alphabet bietet mit ihren "Sidewalk Labs" ein vergleichbares Produkt an.