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Auffrischung

AMD FX: 4 GHz-CPUs unter 200 US-Dollar

Der kalifornische Chiphersteller AMD hat mit den FX-Prozessoren eine neue CPU-Serie, basierend auf der Piledriver-Architektur, vorgestellt, die vor allem mit Intels aktueller Ivy Bridge-Generation konkurrieren sollen. Dabei überraschen die neuen Modelle vor allem mit der hohen Taktrate von 4 GHz, die aber noch einen deutlichen Spielraum nach oben bieten soll. So gelang AMD im November 2011 bereits mit der Vorgängergeneration Zambezi der Guinness Weltrekord für die höchste Taktrate. Flüssiger Stickstoff und Helium kühlten die insgesamt acht Prozessorkerne bei einer Taktfrequenz von 8,308 GHz. 5 GHz seien laut Adam Kozak, AMDs Marketing Manager für Produkte, durchaus möglich.

Um das zu gewährleisten, werden alle CPUs als sogeannte "Black Edition" erscheinen. Das bedeutet, dass der Mulitplikator offen ist und die Taktfrequenz dementsprechend frei eingestellt werden kann. Insgesamt stellte AMD vier verschiedene Modelle vor, alle liegen unter der Preisgrenze von 200 US-Dollar. So kostet selbst das Spitzenmodell, der FX-8350, lediglich 195 US-Dollar. Dessen acht Kerne sind mit maximal 4,2 GHz getaktet, die allerdings nur im sogenannten Turbo Core-Modus voll ausgelastet werden. Der Grundtakt liegt hier bei 4 GHz. Pro Kern gibt es einen Megabyte an L2 Cache. Insgesamt sind acht Megabyte L3 Cache vorhanden. Alle Modelle setzen nach wie vor auf den AM3+ Sockel, der zumindest noch die für 2014 geplante Steamroller-Architektur unterstützen soll.

Mit der Produktankündigung senkt AMD auch den Preis für die Bulldozer-Generation, die nun zu Preisen zwischen 101 und 183 US-Dollar verfügbar ist. Die thermische Verlustleistung (TDP) soll nach wie vor bei 125 Watt liegen.

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