Produkte 09.11.2012

Angry Birds Star Wars punktet mit Jedi-Tricks

© Bild: Rovio

Auf den ersten Blick nur ein optischer Neuaufguss des bekannten Vogelspiels, kann "Angry Birds" auf den zweiten Blick mit interessanten Neuerungen aufwarten. Smartphone-Nutzern macht das offensichtlich Spaß - in Apples App Store konnte der kostenpflichtige Titel gar den Dauerrenner WhatsApp von Platz 1 verdrängen.

Was können wir in der Angry-Birds-Reihe mit mehr als einer Milliarde Downloads überhaupt noch nachlegen, wird man sich in der finnischen Rovio-Zentrale gefragt haben. Eine ohnehin schon globale Brand noch größer zu machen, ist eine schwere Aufgabe - doch der Game-Firma ist es wieder einmal gelungen, die Aufmerksamkeit von Smartphone- und Tablet-Nutzer zu gewinnen.

Der Hebel dazu ist der größte Space-Opera-Klassiker aller Zeiten - "Angry Birds Star Wars" (für iOS um 89 Cent, gratis für Android, 4,49 Euro im Mac App Store, 99 Cent für Windows Phone 8, 99 Cent für PC) konnte vom Fleck weg die Massen begeistern und im österreichischen App Store sogar die Messaging-App WhatsApp vom Thron stoßen.

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Angry Birds Star Wars

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Neue Vogel-Funktionen
Auf den ersten Blick ist der Titel ein altes Game im neuen Look. Das bekannte Spiel-Prinzip, die bunten Vögel per Schleuder auf die Glas-Holz-Metall-Gebäude der bösen Schweine (diesmal klarerweise die Charaktere des Imperiums wie Stormtrooper oder Darth Vader) zu schießen, ist erhalten geblieben. Doch schon nach den ersten Einführungs-Level wird klar, dass Rovio sich da auch etwas Neues überlegt und es nicht dabei belassen hat, den Angry Birds einen neuen Jedi-Look zu verpassen.

So lernt der rote Vogel (verkleidet als Luke Skywalker) schnell, ein Lichtschwert zu schwingen, mit dem er im Flug zusätzlichen Schaden anrichten kann. Sein großer schwarzer Vogelbruder (a.k.a. Obi Wan Kenobi) kann auf Knopfdruck bzw. Touchscreen-Tipper eine Jedi-Schockwelle ausstoßen, und später kommen Chewbacca-Vogel, Han Solo, R2D2 oder der Millenium-Falke in Bonus-Level zu Hilfe.

Gefährlichere Gegner
Das ältere "Angry Birds Space" hat Rovio in dem neuen Game natürlich auch verwurstet - im Laufe des Spiels kommen auch Planeten-Level mit Gravitation dazu. Die schweinischen Gegner hat man auch gepimpt - sie die Flugbahn der Vögel per Laser beeinflussen oder ihnen als bewegliche Ziele ausweichen, was die Sache spannender macht, als einfach nur auf Gebäude zu schießen.

Insgesamt ist Rovio wieder ein Game gelungen, das sein Geld wert ist. Einzig zu bekritteln ist, dass man die mehr als 80 Level von Angry Birds Star Wars relativ schnell durchgespielt hat - aber wie man Rovio kennt, liefert die Firma sehr oft und schnell neue Level nach.

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( futurezone ) Erstellt am 09.11.2012