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17.11.2015

Flugverbotszonen sollen in Drohnen "eingebaut" werden

Da Drohnen immer wieder für Probleme sorgen, etwa durch Behinderung von Einsatzkräften, programmieren Hersteller Flugverbotszonen in die Firmware.

Der Drohnenhersteller 3DR rüstet seine "Solo"-Drohne mit Firmware aus, die Flüge über bestimmten Gebieten unmöglich machen soll, wie gizmodo berichtet. Dazu wird auf Kartenmaterial des Dienstleisters AirMap zurückgegriffen, bei dem Drohnenpiloten nachsehen können, wo sie ihre Drohnen einsetzen dürfen und wo nicht. Diese Datenbank mit Verbotszonen wird direkt in die App integriert, mit der die Drohnen via Smartphone gesteuert werden. Piloten sehen dann eine Warnung über verbotenen Zonen und können nicht dort einfliegen. Auch Informationen über den Grund der Sperre sollen geliefert werden.

Die Idee ist nicht neu. Drohnen des Herstellers DJI haben die Positionen aller US-Flughäfen in ihrer Firmware gespeichert. Ohne die Software zu manipulieren, können Piloten die Fluggeräte nicht im Luftraum in der Nähe der Flugplätze fliegen lassen. Die Lösung von 3DR erlaubt allerdings auch die Berücksichtigung von temporären Luftraumsperren, etwa bei Bränden. In den USA gab es bereits Fälle, in denen private Drohnen die Löscharbeiten behindert haben.