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06.01.2019

Ioniq zeigt intelligente Sonnencreme-Technologie auf der CES

Eine Sonnencreme, die sich von selbst gleichmäßig ohne Cremen am Körper verteilt, zeigt die deutsche Firma Ioniq auf der CES.

Es ist der Wunsch aller, die sich im Sommer gerne im Freien aufhalten und sich mit Sonnencreme vor Hautkrebs schützen wollen: Eine Creme, die sich von selbst gleichmäßig verteilt, ohne lästiges Schmieren. Eine intelligente Sonnencreme-Technologie könnte dies künftig ermöglichen.

Das deutsche Unternehmen Ioniq hat eine Technologie entwickelt, die auf der Anziehungskraft zwischen Haut und Flüssigkeit basiert. Diese verwandelt die Creme in intelligente Tröpfchen, die sich gleichmäßig auf den Körper verteilen.

Funktioniert wie versprochen

BBC-Reporter Chris Fox hat die neue Innovation bereits testen können, wie er in einem Video zeigt. Die elektrisch aufgeladenen Tröpfchen verteilen sich laut seinem Bericht genauso wie erwünscht auf der Haut und eine gleichmäßige Verteilung konnte via ultravioletter Kamera nachgewiesen werden. Nachdem Sonnencreme UV-Licht absorbiert, sieht man die Sonnencreme durch die Kamera schwarz. In dem Test des BBC-Reporters verteilt sich die Creme tatsächlich wie gewünscht.

Ein weiterer Vorteil: Bei der Verwendung der Ioniq-Technologie werden die Tröpfchen automatisch über Feldlinien auf die Haut transportiert, ohne den Zusatz von Treibgasen, wie bei herkömmlichen Sprays üblich. Doch der Prototyp hat noch einen Nachteil: Wenn man nach dem Sprayen jemanden angreift, wird dieser elektrisiert. Außerdem kann das Gerät nicht bei Personen mit Herzschrittmacher eingesetzt werden und darf nicht im Gesicht verwendet werden.

Bisher existiert ein Prototyp

Gut hingegen ist, dass die erzeugte Anziehungskraft prinzipiell auch stark genug, sodass die Tröpfchen auch starken Winden standhalten und den Weg auf die Haut finden. Das könnte vor allem am Strand oder Boot praktisch sein, wenn es stürmisch zugeht. Noch unklar ist, wie viel die neuartige Sonnencreme-Technologie kosten wird. Der BBC-Reporter hat einen Prototyp ausprobiert. Das Unternehmen gibt an, ungefähr 100 Euro für das Gerät verlangen zu wollen. Es wird sich zeigen, ob dies vielen Urlaubern den stolzen Preis wert sein wird.