Oppo Reno15 Pro

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Oppo Reno15 Pro im Test: Riesenakku mit einem Haken

Die optische Zoom hat es in die Mittelklasse geschafft. Der Riesenakku hat aber auch einen Nachteil.

Nach den Spitzenmodellen der Find-X-Serie hat Oppo nun auch die Mittelklasse-Smartphones der Reno-Serie offiziell nach Österreich gebracht. Sie sind deutlich günstiger als die Flaggschiffe, können aber mit hochwertigen Spezifikationen überzeugen. 

Während das Oppo Reno15 F und das Oppo Reno15 in der unteren beziehungsweise zentralen Mittelklasse angesiedelt sind, versucht Oppo mit dem Reno15 Pro die Lücke zur Spitzenklasse zu schließen. Ich konnte das Oppo Reno15 Pro genauer unter die Lupe nehmen.

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Die Polarlichter auf dem Handy

Auf den ersten Blick fallen beim Reno15 Pro die Lichteffekte der Rückseite auf. Oppo spricht vom Aurora-Design, das den Polarlichtern nachempfunden ist. Je nach Lichteinfall ändern sich die Farbe und das Farbmuster. 

Das sieht tatsächlich gut aus und sorgt für Abwechslung in der vielfach grauen Smartphone-Welt. Allerdings sollte man keine Hülle verwenden, sonst wird man von dem Polarlichtereffekt auf der Rückseite des Oppo Reno15 Pro nichts zu sehen bekommen. 

Der flache Aluminum-Rahmen verleiht dem Gerät einen robusten Eindruck und sieht zeitgemäß modern aus. Die Front ist außerdem von Corning Gorilla Glass 7i geschützt.

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Technische Spezifikationen

Oppo Reno15 Pro

  • Abmessung: 72,4 x 151,2 x 8 Millimeter
  • Gewicht: 187 Gramm
  • Display: 6,32" AMOLED, bis 120 Hz, HDR10+, HDR Vivid, Dolby Vision, 600 Nits (typ), 1.800 Nits (HBM), 1.216 x 2.640 Pixel, 460ppi
  • Prozessor: Mediatek Dimensity 8450 (4 nm)
  • Speicher: 12/512 GB, UFS 3.1
  • Kamera:
    • 200 MP Hauptkamera: f/1.8, 24mm, 1/1.56", PDAF, OIS
    • 50 MP Teleobjektiv mit 3-fachen optischen Zoom: f/2.8, 85mm, PDAF, OIS
    • 50 MP Weitwinkelobjektiv: f/2.0, 16mm
    • Video: 4K@60fps
    • Selfie-Kamera: 50 MP, f/2.0, 1/2.00", 18mm; 4K@60fps
  • Software: Android 16, ColorOS 6, Updates für die nächsten 5 Android-Versionen, 6 Jahre Sicherheits-Patches
  • Akku: 6.200 mAh (Si/C Li-Ion), Fast Charging 80 Watt Wired, kein kabelloses Laden
  • Konnektivität: Bluetooth 5.4, NFC, eSIM, IP68/IP69
  • Farben: Aurora Blue, Dusk Black
  • Preis: ab 799 Euro, gesehen ab 720 Euro

Kamera und Display

Am AMOLED-Display gibt es nichts auszusetzen. Im Vergleich mit der Konkurrenz könnte es etwas heller sein, im Alltag fällt das aber nicht allzu negativ auf. Mit einer Display-Diagonale von 6,32 Zoll gehört das Reno15 Pro zu den kleineren und handlicheren Geräten. 

Beim Kamera-Setup wird schnell klar, dass es sich um ein hochwertiges Gerät aus der Mittelklasse handelt. Die Kamera setzt sich aus einer 200 MP Hauptkamera, einem 50 MP Weitwinkel und einem 50 MP Teleobjektiv mit 3,5-fachem optischen Zoom zusammen. 

Die Fotoqualität kann durch und durch überzeugen. Bei Tageslicht und guten Lichtbedingungen sind über alle 3 Objektive hinweg richtig hochwertige Bilder möglich. Mit dem abnehmenden Licht tun sich vor allem die Weitwinkelkamera sowie das Teleobjektiv zunehmend schwerer, ihre hohe Qualität zu halten.

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Software

Zum Einsatz kommen Android 16 und das Oppo-User-Interface ColorOS 16. Oppo verspricht, das Reno15 Pro 6 Jahre lang mit Sicherheit-Patches und den kommenden 5 Android-OS-Updates zu versorgen. 

Am ColorOS gibt es nicht viel auszusetzen. Es ist modern gestaltet und kann mit einer Reihe raffinierter Features überzeugen. Auch wenn man die meisten davon deinstallieren kann, finde ich die große Anzahl an vorinstallierten Apps ziemlich störend.

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Oppo Reno15 Pro

Das Oppo Reno15 Pro bzw. das ColorOS 16 haben eine interaktive Schaltfläche im Bereich der Selfiekamera, die an das Dynamic-Island der iPhones erinnert. 

KI-Funktionen 

Auch wenn die Reno15-Reihe in der Mittelklasse angesiedelt ist, sind die Geräte mit weitreichenden KI-Funktionen ausgestattet, wie wir uns im Rahmen einer Kooperation bereits näher angesehen haben. Mit den AI-Tools des Oppo Reno15 Pro können etwa Fotos bearbeitet und kreative Collagen erstellt werden. Außerdem lassen sich damit automatisierte Memo-Notizen organisieren. 

Praktisch ist zudem, dass Dateien und Bilder zwischen einem iPhone und dem Oppo Reno15 Pro direkt hin und her geschickt werden können. Ermöglicht wird dies mit der App "O+ Connect" und WiFi-Direct. Es ist auch möglich, den Smartphone-Screen auf einen PC oder einem Mac-Computer zu spiegeln.

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Oppo Reno15 Pro

Oppo Reno15 Pro

Akku und Laden

Ein Highlight beim Reno15 Pro ist der vergleichsweise große Akku, der eine überdurchschnittlich lange Akkulaufzeit aufweist. Mit der hohen Energiedichte einer Silizium-Kohlenstoff-Batterie konnte Oppo eine Kapazität von 6.200 mAh erreichen. 

In der Praxis bedeutet das, dass das Handy bei durchschnittlicher Screentime schon 2 Tage mit einer Akkuladung durchhalten sollte. Aufladen lässt es sich mit bis zu 80 Watt

Um die maximale Ladeleistung erreichen zu können, ist ein spezielles SuperVOOC-Ladegerät notwendig, das nicht im Lieferumfang enthalten ist. Im Online-Shop von Oppo wird es derzeit jedoch als kleines Geschenk beim Kauf eines Reno15 Pro dazugegeben. Auf Amazon sind passende Ladegeräte ab rund 20 Euro zu haben

Dass das Oppo Reno15 Pro doch nicht in der obersten Liga mitspielt, zeigt sich an mehreren Stellen. Der riesige Akku hat nämlich einen Haken und kann nicht kabellos aufgeladen werden, was ziemlich enttäuschend ist. Angetrieben wird das Handy von einem MediaTek Dimensity 8450 (4 nm). Es ist außerdem kein WiFi 6 an Bord und Bluetooth steckt bei Version 5.4 fest.

Oppo Reno15 Pro

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Fazit

Oppo verkauft das Reno15 Pro zu einem Preis von 799 Euro. Auf Preisvergleichsplattformen ist es aktuell ab rund 720 Euro zu finden. Auch wenn es teilweise an die Flaggschiffe herankommt, ist das für ein Mittelklasse-Handy ziemlich viel Geld. Bei einem Preisvergleich sollte man beachten, dass das Reno15 Pro nur ab einer Speichergröße von 512 GB zu haben ist. 

Wer sich für das Reno15 Pro entscheidet, wird nicht enttäuscht sein. Vor allem die zentralen Funktionen wie Kamera und Display brauchen sich vor den teureren Spitzenmodellen nicht verstecken. Ebenso überzeugen können die zahlreichen KI-Funktionen

Wer es etwas günstiger haben möchte, sollte sich auch das Oppo Reno15 und das Oppo Reno15 F ansehen. Gerade das Standardmodell Reno15 hat gar nicht allzu viele Abstriche, ist aber schon ab 534 Euro zu haben. Beim Reno15 F sind es ein paar mehr Kompromisse, dafür gibt es einen riesigen 7.000-mAh-Akku. Der Preis liegt bei rund 370 Euro.

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Florian Christof

Großteils bin ich mit Produkttests beschäftigt - Smartphones, Elektroautos, Kopfhörer und alles was mit Strom betrieben wird.

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