Produkte
21.09.2017

Schnell überweisen: BAWAG integriert ZOIN in Handy-App

Wer Freunden und Bekannten in Echtzeit Geld überweisen will, kann das in Österreich mit der neuen Bezahllösung ZOIN tun. Auch die BAWAG bietet den Dienst in der Bezahl-App an.

Geldbeträge ohne Zeitverzögerung mit dem Handy überweisen. Das verspricht die von Payment Service Austria (PSA) und österreichischen Banken entwickelte Bezahllösung ZOIN, die gerade vorgestellt wurde. Auch die BAWAG bietet die Lösung ab sofort in der eigenen "SmartPay App" an, die für Android und iOS gratis verfügbar ist. "Die großen Vorteile sind: Der Betrag wird tatsächlich in Echtzeit überwiesen. Außerdem entfällt die Eingabe des IBAN - man muss lediglich die Telefonnummer des Kontakts wissen", erklärt Philipp Hruby, Head of Cards Business BAWAG P.S.K. auf Anfrage der futurezone.

Ohne IBAN-Eingabe

Schon jetzt würden viele Kunden ihre Überweisungen über die diversen BAWAG-Apps durchführen. Die Eingabe des IBAN werde aber immer noch als Hürde empfunden. Dazu komme, dass eine Überweisung vom Konto einer Bank zum Konto einer anderen Bank mindestens einen Werktag benötige. "Mit ZOIN gibt es erstmals eine Lösung, mit der Kunden auch bankenübergreifend ohne Verzögerung Geld überweisen können." Das sei auch der Unterschied zu einer ähnlichen Funktion beim Fintech-Konkurrenten N26, bei dem dieser Service nur zwischen dort registrierten Kunden funktioniere.

Einzige Hürde für das Überweisen in Echtzeit: Der Empfänger muss ebenfalls bei seiner Bank für ZOIN registriert sein. Ob dies der Fall ist, erkennt die App bei einem Überweisungsvorgang automatisch. Ist der Empfänger nicht registriert, kann man dem Kontakt aus der App heraus eine Einladung schicken. Dieser hat fünf Tage Zeit sich bei seiner Bank zu registrieren und erhält dann nach Abschluss des Prozesses sofort das Geld überwiesen. Auch das Anfordern von Beträgen ist über ZOIN möglich.

Vertrauen in Apps steigt

Die Integration von ZOIN ist nur ein Schritt, mit dem die BAWAG ihre mobile Banking-Strategie ausbauen will. Neben der weiterhin für Android-Smartphones verfügbaren mobilen Kontokarte, welche das Bezahlen mit NFC-fähigen Handys an Kontaktlos-Terminals erlaubt, können künftig in der SmartPay App auch Kundenkarten gespeichert werden. "Damit wird die App endgültig zur virtuellen Abbildung der herkömmlichen Geldbörse", erklärt Hruby.

Disclaimer: Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer Kooperation zwischen BAWAG P.S.K. und futurezone.