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03/26/2020

SpaceX produziert Desinfektionsmittel und Gesichtsschutz

Nach Tesla reagiert auch Elon Musks Raumfahrtunternehmen auf die Corona-Krise und beliefert Spitäler.

In Zeiten da Staubsaugerhersteller plötzlich Beatmungsgeräte herstellen, kann ein Raumfahrtunternehmen schon mal Handdesinfektionsmittel und Gesichtsschutz produzieren. Wie CNBC berichtet, hat Elon Musk nach Tesla (Beatmungsgeräte) nun auch sein anderes großes Unternehmen auf die Hilfeleistung während der Corona-Krise eingestimmt. In einem internen Mail kündigt der CEO an, dass SpaceX nun auf Hilferufe von Medizinern in den USA reagiert.

Am vergangenen Wochenende hat SpaceX offenbar bereits 75 Gesichtsschutzmasken (Face Shields) hergestellt und dem Krankenanstaltsbetreiber Cedars Sinai in Los Angeles übergeben. Außerdem erhielt Cedars Sinai 100 Schutzanzüge, die bei SpaceX vorrätig waren. Die Mitarbeiter des Raumfahrtunternehmens haben sich außerdem zu einer großen Blutspendeaktion bereit erklärt.

Kursumkehr bei Musk

Elon Musks Einstellung zur Corona-Krise hat sich in den vergangenen Wochen radikal gewandelt. Zunächst kritisierte der Unternehmer Berichte über COVID-19 als Panikmache und bezeichnete die Idee einer Pandemie als dumm. Kurze Zeit später betrieb er große Anstrengungen, um das Coronavirus zu bekämpfen.

Bei Tesla werden nun Beatmungsgeräte entwickelt, die so bald wie möglich in der Gigafactory in New York produziert werden sollen. Außerdem kaufte das Unternehmen 1255 Geräte aus China an und spendete sie kalifornische Spitäler, wie The Verge berichtet. Außerdem wurden 50.000 Atemschutzmasken besorgt.