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Microsoft

Was vom neuen Windows zu erwarten ist

Fast genau vor zwei Jahren hat Microsoft Windows 8 vorgestellt und wollte damit eine neue Ära einläuten. PCs sollten Touchscreen-freundlich werden und so gleichermaßen auf Tablets sowie auf konventionellen Desktop PCs eingesetzt werden. Dazu hat der Software-Konzern aus Redmond das Design teilweise radikal geändert. Anstatt des bekannten Start-Knopfs mit entsprechendem Start-Menü gab es die neuartige “Metro”-Oberfläche, die auf Kacheln basiert.

Microsoft bekam für den radikalen Richtungswechsel einerseits Lob, aber andererseits auch viel Kritik. Alteingesessene Windows-Nutzer wollten sich mit der neuen Oberläche nicht anfreunden, Unternehmen entschieden sich dafür, verstärkt auf das ältere Windows 7 anstatt auf seinen Nachfolger zu setzen. Es folgte ein Zurückrudern des Konzerns bei dem Update auf WIndows 8.1. Mit dem neuen Windows wird erwartet, dass Microsoft nochmals einen Schritt zurück in Richtung klassische Oberfläche macht. Details zum neuen System gibt Microsoft erstmals offiziell am Dienstag im kalifornischen San Francisco bei einem Firmenevent bekannt. Einige Punkte sind schon vorab durchgesickert.

Der Name

Viele Spekulationen ranken sich darum, wie denn das neue Windows heißen wird. Die naheliegendste Variante ist wohl einfach Windows 9, jedoch könnte Microsoft sich angesichts eines neuen Vertriebsmodells auch dafür entscheiden, das System fortan nur noch Windows zu nennen. Manche vermuten auch, dass es Windows One heißen könnte. Dass sich Microsoft für den Projektnamen Windows Threshold entscheidet, gilt als eher unwahrscheinlich, möglich wäre die abgekürzte Variante Windows TH.

Der Preis

Microsoft will sein Vertriebsmodell für Windows mit der neuen Version Gerüchten zufolge komplett umstellen. So könnte eine Basis-Version von Windows kostenlos angeboten werden, die dann mit kostenpflichtigen Funktionen erweitert werden kann. Zukünftige Updates sollen, ähnlich wie bei Apple, ebenfalls kostenlos angeboten werden.

Das Startmenü

Als gesichert gilt, dass Microsoft mit dem neuen Windows das klassische Startmenü zurückbringt, wie man es von früheren Versionen bis Windows 7 kennt. Der dazugehörige Windows-Button links unten hielt bereits seit dem Update auf Windows 8.1 wieder Einzug auf den Rechnern.

Maus und Tastatur

Mit Windows 8 legte Microsoft den Fokus auf die Bedienung über Touchscreens anstatt per Maus und Tastatur. Was folgte, waren frustrierte Anwender, die sich einerseits im System nicht mehr zurechtfanden und andererseits die neue Bedienung für zu umständlich hielten. Mit Windows 8.1 machte Microsoft teilweise einen Rückzieher und setzte wieder verstärkt auf die klassische Bedienung und Benutzerfreundlichkeit. Mit dem neuen Windows will man diesen Weg fortsetzen und mehr Verbesserungen für Maus und Tastatur integrieren.

Sprachsteuerung

Für das neue Windows wird sich Microsoft auch einer Funktion bedienen, die man bislang lediglich von Windows Phones kannte. So soll die Sprachsteuerung Cortana in das System fix integriert werden. Damit kann man per Spracherkennung etwa Texte diktieren, Fragen stellen oder Befehle erteilen.

Verfügbarkeit

Eine erste Vorabversion des neuen Windows für Entwickler könnte Microsoft bereits in den nächsten Tagen zur Verfügung stellen. Bis die finale Version für die Allgemeinheit zur Verfügung steht, oder bis erste Computer, Tablets und Laptops mit dem neuen Windows ausgeliefert beziehungsweise verkauft werden, dürfte hingegen noch einige Zeit vergehen. Frühestens im April 2015 soll es so weit sein.

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