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07.02.2018

Wie man erkennt, ob sein iPhone gedrosselt wurde

Für ältere Modelle der Apple-Handys wurde die Leistung heruntergefahren. So stellt man fest, ob ein iPhone betroffen ist.

Seit Ende vergangenen Jahres bekannt wurde, dass Apple ältere iPhones mit bereits angeschlagenen Akkus absichtlich verlangsamt, kommt der Technologie-Konzern bei diesem Thema nicht zur Ruhe. Im Zuge dessen hat Apple auch den Preis für den Akku-Tausch bei den betroffenen Geräten von 89 Euro auf 29 Euro reduziert, sofern dabei nicht eine böse Überraschung auf die Kunden zukommt.

Wie aber kann man feststellen, ob die Leistung seines eigenen iPhones von Apple absichtlich gedrosselt wurde? Konkret betroffen sind folgende Modelle: iPhone 6, 6 Plus, 6S, 6S Plus, SE, 7 und 7 Plus. Die aktuellen Geräte iPhone 8, 8 Plus und X sind von der Drosselung nicht betroffen, ältere Modelle ebenso nicht.

Prozessor-Geschwindigkeit auslesen

Nun ist es notwendig die kostenlose App "Lirum Device Info Lite" am Handy zu installieren. Unter dem Menüpunkt CPU kann nun die aktuelle und die maximale Geschwindigkeit des Prozessors ausgelesen werden. Zeigen "CPU Actual Clock" und "CPU Maximum Clock" unterschiedliche Kennzahlen an, ist das iPhone gedrosselt.

In diesem Fall kann man sich an einen Apple-Händler wenden und den günstigeren Akku-Tausch in Anspruch nehmen.

Neue Akku-Funktion unter iOS 11.3

Oder man wartet bis iOS 11.3 veröffentlicht wird. Denn die kommende Version des mobilen Apple-Betriebssystems wird eine Funktion bekommen, mit der die Nutzer die Leistung des iPhones manuell regeln können. Derzeit befindet sich iOS 11.3 noch im Beta-Status. Screenshots geben allerdings einen kleinen Vorgeschmack auf die neue Funktion. Demnach wird die aktuelle Kapazität des Akkus angezeigt. Ältere Akkus werden hier auf einen Wert unter hundert Prozent kommen, neuere iPhones sollten hier hundert Prozent anzeigen.

Der Punkt "Peak Performance Capability" ist derzeit noch ausgegraut, deutet aber darauf hin, dass hier die Leistung des Gerätes geregelt werden kann. Wie die Funktion schlussendlich aussieht, wird man im Frühjahr sehen, wenn iOS 11.3 veröffentlicht wird.