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22.12.2017

Klage gegen Apple wegen iPhone-Drosselung

Weil Apple bei iPhones mit älteren Batterien die Leistung des Prozessor drosselt, steht dem Hersteller nun eine Sammelklage ins Haus.

Zwei US-Amerikaner haben in Kalifornien eine Klage gegen Apple eingereicht, in der sie dem Hersteller vorwerfen, alte iPhones absichtlich zu verlangsamen, wenn neue Modelle auf den Markt kommen. Die Nutzer hätten einer solchen Drosselung weder zugestimmt, noch sei sie von diesen gewünscht, führen die beiden iPhone-Nutzer laut MacRumors aus.

Batterie-Problem

Apple hatte am Mittwoch eingeräumt, bei iPhones mit älteren Batterien künstlich zu drosseln, um den Akku zu schonen und ein Herunterfahren der Geräte zu verhindern. „Bei Kälte, niedriger Batterieladung oder im Laufe der Zeit sind Lithium-Ionen-Batterien immer weniger in der Lage, Spitzenstrombelastungen zu liefern, was dazu führen kann, dass das Gerät unerwartet heruntergefahren wird, um seine elektronischen Komponenten zu schützen“, erklärte der Konzern.

Sammelklage angestrebt

Die beiden Kläger nehmen Apple den für die Drosselungen angegebenen Grund nicht ab. Sie unterstellen dem Konzern mit der Maßnahme den Absatz neuer Modelle steigern zu wollen und verlangen von Apple, die alten Geräte zu ersetzen und für Verluste aufzukommen. Mit ihrer Klage wollen sie auch den Status einer Sammelklage erreichen. Dann könnten sich auch andere iPhone-Nutzer in den USA an der Klage beteiligen.