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Science
09/16/2015

Google ermöglicht Safari von zuhause

Internetnutzer können virtuell den Samburu Nationalpark in Kenia erkunden. In Kooperation mit der Organisation "Save the Elephants" soll dadurch Bewusstsein geschaffen werden.

Seit gestern bietet Google Maps die Möglichkeit, Seite an Seite mit Elefantenherden den Samburu Nationalpark in Kenia per Street View zu erkunden. In den letzten Monaten erkundete der Internetkonzern mit Hilfe des Street View Trekker die afrikanische Savanne und fotografierte über 50 Tierarten, darunter Giraffen, Zebras, Antilopen und Elefanten.

Der Samburu-Nationalpark ist die Heimat einiger der größten verbliebenen Elefanten-Populationen der Welt. In Partnerschaft mit der Organisation Save The Elephants möchte Google weltweit Bewusstsein für die gefährdete Tierart schaffen. Forschungen von Save the Elephants zeigen, dass rund 100.000 Elefanten in Afrika allein im Zeitraum 2010 bis 2012 wegen ihres Elfenbeins getötet wurden. Die Anstrengungen der Organisation halfen, dass zuletzt die Anzahl der Grauhäuter im Nationalpark wieder leicht anstieg.

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Save the Elephants betreibt seit der Gründung 1993 Forschung am Verhalten der Tiere und beobachtet ihr weites Habitat mit GPS-Sendern. Das Orten der Elefanten und patrouillierende Aufseher stellen den Schutz vor Wilderern in der Savanne sicher. Aufgrund von wachsendem Farmland und Infrastrukturprojekten sind die natürlichen Habitate der Herden bedroht. Die Organisation setzt sich daher auch für eine friedliche Koexistenz zwischen Elefant und Mensch in Afrika ein.

Ein großer Teil dieser Arbeit besteht in der Schaffung eines globalen Bewusstseins für die Tiere. Die Kooperation mit Google gibt Menschen weltweit einen Einblick in das Leben im Reservat.