Science
09.06.2016

Jüngste Elemente bekommen Namen

Die vier superschweren, künstlich erzeugten Neuzugänge zum Periodensystem haben ihre Namen bekommen. Offiziell werden diese aber erst im November.

Die Elemente mit der Ordnungszahlen 113, 115, 117 und 118 haben vorläufige Namen bekommen: Nihonium (Nihon, für Japan), Moscovium (für Moskau), Tennessine (für Tennessee) und Oganesson (nach dem russischen Forscher Yuri Oganessian). Die dazugehörigen Kürzel lauten Nh, Mc, Ts und Og. Die vier Elemente sind erst Anfang 2016 von der International Union of Pure and Applied Chemistry (Iupac) anerkannt worden. Die Namen wurden jetzt von der IUPAC bekanntgegeben.

Offiziell werden die neuen Bezeichnungen aber erst im November. Bis dahin gibt es noch die Möglichkeit, Einspruch gegen die Namen für die neuen Elemente einzulegen. Die Vorschläge sind vergleichsweise konservativ ausgefallen. Kurzzeitig stand etwa auch eine Benennung nach dem verstorbenen Motörhead-Sänger Lemmy Kilmister im Raum.