Eine Reihe von Geräten ist vor der Erdkugel und der hellen Sonne im Weltraum zu sehen.

Starlink-Satelliten werden zusammengeklappt ins All gebracht und nach einander ausgesetzt (Bild vom 10. Dezember 2025)

© SpaceX
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Science

Starlink-Satellit bricht im All auseinander

SpaceX hat erneut einen seiner Starlink-Satelliten verloren. Wie das Unternehmen selbst auf X mitteilt, sorgte eine "Anomalie" dafür, dass der Kontakt zum Satelliten 34343 abbrach. Der Satellit war seit Mai 2025 in Betrieb. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich in einem niedrigen Erdorbit von ca. 560 km Höhe

SpaceX versicherte, dass der tote Satellit keine Gefahr für die ISS, den Start von Artemis II oder die eigene Transporter-16-Mission darstellt. Das Unternehmen verspricht, den Satelliten zu tracken, um sicher zu gehen, dass keine Schäden entstehen. Man bleibe zudem in Austausch mit der NASA und der US Space Force, heißt es weiter.

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Satellit zerbrochen

Was SpaceX nicht mitteilt ist, dass der Satellit in mindestens 10 Teile zerbrochen ist. Das meldete das Radarnetzwerk LeoLabs über X. Demnach sei es wahrscheinlich, dass der Satellit aufgrund einer Fehlfunktion Teile verloren hat, nicht weil er mit Weltraumschrott kollidiert ist. Die Ursache soll eine "interne Energiequelle" gewesen sein.

Unkontrollierbarer Weltraumschrott wie dieser tote Satellit könnten andere Objekte im All treffen und damit eine gefährliche Trümmerwolke entstehen lassen. Die könnte wiederum andere Satelliten treffen oder im schlimmsten Fall Astronauten und Astronautinnen gefährden. 

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Aufgrund seiner geringen Höhe ist es laut LeoLabs aber wahrscheinlich, dass der kaputte Satellit und seine Trümmer innerhalb weniger Wochen in der Atmosphäre verglühen wird. 

Ähnlicher Vorfall im Dezember

Es ist nicht das erste Mal, dass SpaceX einen seiner Starlink-Satelliten verliert. LeoLabs vergleicht den Vorfall mit einem ähnlichen Ereignis am 17. Dezember 2025. Auch hier zerbrach der Satellit in mindestens 10 Teile, auch hier sei eine interne Energiequelle die Ursache gewesen. 

Was diese "Anomalien" sind, hat SpaceX bisher nicht kommuniziert. Man erklärte lediglich, dass sie zum rapiden Entlüften des Treibstofftanks führte. Das resultierte in schnellem Höhenverlust um 4 km. Dabei brachen einige Teile ab, der Satellit blieb aber größtenteils intakt, was eine Aufnahme des WorldView-3-Satellits bestätigte. Der Satellit taumelte, stellte aber bis zu seinem Wiedereintritt und Verglühen am 17. Jänner keine Gefahr dar.

Mehr Klarheit über Ursache gefordert

LeoLabs fordert aber mehr Transparenz bei solchen Ereignissen: "Diese Vorfälle zeigen, dass eine schnelle Charakterisierung solcher Anomalien notwendig ist, um eine durchschaubare Betriebsumgebung zu schaffen." SpaceX kündigte wie schon im Dezember an, die Ursache der Anomalie zu identifizieren und Maßnahmen zu ergreifen, um künftig solche Vorfälle zu vermeiden.

SpaceX hatte nach dem Fehler im Dezember eine mehrwöchige Launch-Pause eingelegt, schreibt Space News. Dieses mal starteten nur wenige Stunden nach der Fehlfunktion am bereits 29 neue Starlink-Satelliten ins All. Damit steigt die Zahl der aktiven Starlink-Satelliten auf derzeit ca. 10.150. 

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