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Multimodalität Mobilitäts-App sucht Tester gegen Bezahlung.

Mit der Kombination von Verkehrsmitteln soll man stressfreier und umweltfreundlicher von A nach B kommen
Mit der Kombination von Verkehrsmitteln soll man stressfreier und umweltfreundlicher von A nach B kommen - Foto: REUTERS/HANNIBAL HANSCHKE
Das Forschungsprojekt Crossing Borders versucht, die Verkehrsmittel-Nutzung zwischen München und Bratislava per App zu optimieren. Tester erhalten 70 Euro.

Das Austrian Institute of Technology und die Software-Schmiede Fluidtime suchen freiwillige App-Tester, die im Raum München, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich, Wien und Bratislava unterwegs sind. Sie sollen den personalisierten Routenplaner "Crossing Borders" zehn Wochen lang ausprobieren. Die Erkenntnisse aus der App-Nutzung sollen in das gleichnamige Forschungsprojekt einfließen. Als Aufwandsentschädigung erhalten Testpersonen 70 Euro.

Individuelle Reisepläne

Voraussetzung zur Teilnahme bei Crossing Borders ist ein Mindestalter von 18 Jahren, ein Android-Smartphone (ab Version 4.0) und die Bereitschaft zum Ausfüllen von Online-Fragebögen. Zu Beginn wird unter anderem abgefragt, ob die Tester am Land oder in der Stadt leben und welche Verkehrsmittel sie häufig benutzen. Je nach Präferenz werden Routen in der App an die individuellen Bedürfnisse angepasst.

Das grenzüberschreitende Testen der App - etwa in Richtung München oder Bratislava - ist wünschenswert, aber keine unbedingt notwendige Voraussetzung für Testpersonen.

Informierte Reisende

Die App zeigt den Nutzern aber auch die Auswirkungen ihrer Verkehrsmittelwahl auf die Umwelt, auf Reisezeiten und weitere Dimensionen an. Die App-Nutzer sollen so zu informierten Reisenden werden und mit den Infos bessere Entscheidungen treffen können. Das Projekt Crossing Borders wird vom Klima- und Energiefonds der Österreichischen Bundesregierung gefördert und von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) abgewickelt.

Fluidtime hat bereits Erfahrung mit der Entwicklung und dem Betrieb von Mobilitäts-Apps. Gemeinsam mit den ÖBB und den Wiener Stadtwerken hat man im Rahmen des Projekts "smile" eine App entwickelt, die die kombinierte Nutzung verschiedener Verkehrsmittel (Multimodalität) vereinfachen soll.

(futurezone) Erstellt am 11.03.2016, 12:40

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