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Google Maps will euch vom Autofahren abbringen

Das Auto ist umwelttechnisch selten die richtige Wahl, wenn man in einer Stadt von A nach B will. „Aber mit den Öffis dauert es doppelt so lang, heast!“, wird oft dagegen argumentiert.

Mit diesem Gerücht will Google aufräumen. Das berichtet der Tech-Konzern in einem aktuellen Blog-Eintrag.

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Öffi-Alternative gleich sichtbar

Sucht man aktuell nach einer Route, sind die Alternativen zum gewählten Beförderungsmittel nur mit einer Zeitangabe in der oberen Leiste zu sehen. Ist standardmäßig das Auto gewählt und wird eine Route gesucht, zeigt Google künftig gleich auf der Karte eine Alternative an. Dort ist dann etwa die Route für öffentliche Verkehrsmittel oder für einen Fußmarsch zu sehen, falls diese kürzer oder ähnlich schnell wie mit dem Auto dauert. Tippt man auf die Route, wird sie ausgewählt.

Google Maps

Bei der Zeitkalkulation wird wie üblich die Verkehrslage eingeplant. In einigen Städten oder zur Rush Hour kann es deshalb durchaus öfters vorkommen, dass man mit der U-Bahn schneller am Ziel ist als mit dem Pkw.

Die Funktionen startet in den nächsten Wochen für 17 Städte. Auch Wien ist dabei:

  • Amsterdam
  • Barcelona
  • Brüssel
  • Budapest
  • Hamburg
  • Köln
  • London
  • Madrid
  • Melbourne
  • Milan
  • Montreal
  • München
  • Paris
  • Rom
  • Sidney
  • Wien
  • Zürich

Mehr Übersicht bei der Zug-Suche

Bereits verfügbar in der Google-Suche ist die neue Funktion für Zugverbindungen. Gibt man etwa „Zug Wien Linz“ oder „Zug Wien Krakau“ ein, werden die Verbindungen so angezeigt, wie sonst Flüge. Hier sieht man Uhrzeit, Fahrtdauer und wie oft man umsteigen muss.

Zugverbindungen in der Desktop-Suche

Falls von den Anbietern verfügbar, werden auch die Ticketpreise angezeigt. Bei den ÖBB geht das nicht, aber zum Beispiel bei der Westbahn und RegioJet. Dieses Feature ist in 38 Ländern verfügbar, inklusive Österreich. Es funktioniert länderübergreifend.

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Laut Google hat man diese Funktion eingeführt, um deutlich zu machen, dass es Alternativen zum Fliegen gibt. Deshalb sollen künftig so auch verstärkt Zugrouten angeboten werden, wenn man nach Flügen in der Google-Suche sucht oder Google Flüge verwendet.

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