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WWDC: macOS findet Weg aus dem Gebirge in die Wüste

Craig Federighi präsentierte auf der WWDC die Highlights von Apples neuem Betriebssystem macOS " Mojave". Das erste Feature, das Federighi herzeigt, war der neue Dark Mode, der das arbeiten mit dem Betriebssystem in dunkler Umgebung vereinfachen und die Augen schonen soll. Ähnliche Features sind von anderen Betriebssystemen schon länger bekannt. Federighi hebt hervor, wie viel Arbeit in die optische Anpassung geflossen ist.

Der Desktophintergrund passt sich in Mojave automatisch an die Tageszeit an. So wird es am Abend auch im Hintergrundbild langsam Nacht. Mit Desktop Stacks werden die Inhalte auf dem Desktop automatisch zu Stapeln zusammengefasst. Wird die Maus darübergeführt, wird der Inhalt eines Stapels angezeigt. Auch händisches Umsortieren per Drag and Drop ist möglich. Der Finder hat ebenfalls ein Update bekommen. Mit der neuen Galery-View soll die Vorschau auf Bilder, Videos oder Präsentationen vereinfacht werden. Mit Quick-Actions können Bilder direkt im Finder gedreht oder leicht angepasst werden. Die Quick-Actions ändern sich je nach Inhalt und können auch manuell angepasst werden. So können PDFs etwa automatisch mit Wasserzeichen versehen werden.

Scannen mit dem iPhone

Screenshots bekommen in Mojave eine kleine Vorschauansicht im rechten unteren Bildschirmeck. Ein Klick darauf ermöglicht Anpassungen des Bildes. Auch Videos können jetzt direkt vom Bildschirm aus aufgenommen werden, etwa um Animationen aufzunehmen. Continuity Camera erlaubt es Nutzern, vom Mac aus Fotoaufnahmen auf einem iPhone zu initiieren und die Bilder direkt in Dokumente auf dem Mac einzubauen. Das funktioniert auch für Scans von Dokumenten, die mit der iPhone-Kamera angefertigt werden.

Die iOS-Apps News, Stocks und Home kommen jetzt auch auf den Mac. 2019 sollen Entwickler neue Möglichkeiten bekommen, weitere iOS-Apps auf den Mac zu übertragen. Die Sicherheitsmaßnahmen von Mojave wurden ebenfalls verstärkt. Um sensible Daten zu schützen, wird der Zugriff auf Apps auf Daten eingeschränkt. Die bestehenden Schutzmaßnahmen betreffen in Mojave nämlich auch die Kamera, das Mikrofon, Mail-Archive und Backups. Das gilt standardmäßig für alle Apps, die auf dem System installiert werden. Um das erstellen von Nutzerprofilen im Netz durch die Hardware zu verhindern, gibt Mojave nur noch wenige Daten an Webseiten weiter. Dadurch wird es schwierig für Datensammler, einen Mac von einem anderen zu unterscheiden.

Neuer App Store

Der App Store bekommt in Mojave ein neues Design. Zudem gibt es Empfehlungen von Leuten, die eine App bereist benutzen. Videoinhalte gibt es ebenfalls. Bewertungen sollen ebenfalls mehr Platz bekommen. Office 356 und Lightroom CC sollen in Kürze im neuen Mac App Store verhältlich sein. Die Updates werden im Herbst ausgespielt.

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