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Meteorit begeistert die Massen im Internet

Der Einschlag ist etwa um 9:30 Ortszeit (4:30 CET) passiert. Auf der Videoplattform YouTube kommen derzeit fast stündlich neue Videos hinzu, die den Meteoriteneinschlag in irgendeiner Form aufgezeichnet haben. Auf Twitter ist der Hashtag #RussianMeteor sowie #метеорит unter den Trending Topics. Auch auf Google+ ist der Einschlag einer der Hauptthemen.  

Die spektakulärsten Bilder des Meteoriten wurden von Hobby-Filmern aufgenommen, die sich in einiger Entfernung zu dem eigentlichen Einschlagsort aufhielten. Die Aufnahmen sind zum größten Teil mit Kameras gefilmt, die in Autos montiert sind.

Lautstark
Neben den Aufnahmen, die das Eintreten in die Atmosphäre und das partielle Verglühen zeigen, sind noch eine Reihe von Videos online, die das Einschlagsgeräusch eingefangen haben. Dabei ist auch deutlich zu hören, wie Glasscheiben zersplittern und Autoalarmanlagen ausgelöst werden.

Hinweis: Die folgenden Videos sollten beim Tragen von Kopfhörern nur sehr leise abgespielt werden

GEMA
Mindestens ein Video wurde in Deutschland aufgrund fehlender Rechte für Musik, die im Hintergrund läuft, gesperrt. Bei diesem Video wird  darauf hingewiesen, dass die GEMA keine entsprechenden Lizenzen freigegeben hat. Über Twitter teilte die GEMA daraufhin mit, dass keine Sperrung veranlasst wurde, sondern jene automatisch von YouTube verhängt worden ist.

Schäden
Laut aktuellen Angaben sind bei dem Einschlag etwa 1.000 Menschen verletzt und rund 3.000 Häuser beschädigt worden. Die meisten Verletzten seien von Scherben zersplitterter Scheiben getroffen worden, teilte das Innenministerium am Freitag der Agentur Interfax zufolge mit. Insgesamt seien in mindestens sechs Städten in der Region rund 1.500 Kilometer östlich von Moskau Schäden an Gebäuden festgestellt worden, hieß es. Die Meteoritenteile seien in zahlreiche Häuser eingeschlagen und hätten Dächer und Scheiben zertrümmert. Atomanlagen der Gegend seien nicht betroffen.

Laut Forschern hat der Einschlag nichts mit dem Asteroiden 2012 DA14 zu tun, der am Freitagabend der Erde bis zu 27.700 Kilometer nah kommen soll. „Das ist etwas völlig anderes", sagte ein Sprecher der europäischen Weltraumagentur ESA am Freitagmorgen auf Anfrage. „Flugbahn und Ort des Einschlages sprechen dagegen."

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