14.12.2018

Street View wird in japanischer Stadt zu Dog View

Street-View-Ansicht von Odate, der Heimatstadt der Hunderasse Akita

© Bild: Google

Um die Heimat der Akita-Hunde in 360-Grad-Bildern zu zeigen, überlegte sich Google eine besondere Perspektive.

Google hat ja schon unterschiedlichste Transportmethoden für seine Street-View-Kameras ausprobiert. Autos, Motorschlitten und Wanderrucksäcke befinden sich darunter. Google Japan hat nun zwei Hunde mit Kameras ausgestattet, um Street-View-Aufnahmen der Stadt Odate aus Hundeperspektive anzufertigen. Das Ganze wurde dann dementsprechend "Dog View" genannt.

Hachikos Erbe

Odate ist die Heimat der Hunderasse Akita, berichtet Mashable. Auch Ako und Asuka, die beiden Hunde, die Google für seine Aufnahmetätigkeiten engagiert hat, sind Akitas. In Japan ist die Rasse besonders beliebt. Bekanntester Vertreter der Akitas ist Hachiko, ein Hund, der in den 20er- und 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts Tag für Tag die Bahnstation Shibuya in Tokio besuchte, um dort seinen Besitzer abzuholen - auch neun Jahre nach dessen Tod.

Erzählungen über Hachiko verbreiteten sich im ganzen Land. Der Hund wurde zum Inbegriff von Treue und diente als Vorlage für Filme und Serien. Noch heute kann man bei der Shibuya-Station eine Bronze-Statue von Hachiko besichtigen.