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Dieser tragbare Roboter spielt Schach mit euch

1770 wurde in Wien am Hof von Maria Theresia der sogenannte Schachtürke präsentiert. Dabei handelte es sich vermeintlich um einen mechanischen Automaten, der eigenständig Schach spielen konnte. Eine „türkisch“ aussehende Figur am Rande des Spielbretts bewegte dabei die Figuren. Wie sich herausstellte, war der Mechanismus jedoch gar nicht vollautomatisch: im Inneren der Gerätschaft versteckte sich ein menschlicher Spieler.

Heute ist ein derartiger Betrug nicht mehr nötig – man kann einfach gegen unzählige, tatsächlich automatisierte Apps antreten. Der Hersteller SenseRobot möchte den Schachcomputer aber nun wieder weg vom Bildschirm holen - mit einem ganz ähnlichen Formfaktor wie der Schachtürke.

Kürzlich startete das Unternehmen mit Sitz in Hongkong eine Kickstarter-Kampagne für „Chess Mini“. Dabei handelt es sich um einen 25 Zentimeter hohen Schach-Roboter mit Bildschirm-Kopf und Greifarmen.

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Spiel gegen echte Gegner oder Computer

„Pixel können einen echten Gegner nicht ersetzen“, heißt es in der Kickstarter-Kampagne. Mit dem Roboter könne man gegen Bots spielen, aber auch gegen zufällige Spielerinnen und Spieler oder Bekannte antreten.

Dabei fungiert das Gerät gleichzeitig als Trainer. Man kann den Schwierigkeitsgrad in 19 verschiedene Levels sowie verschiedene Modi, z.B. Blitzschach, einstellen. Außerdem sind praktische Übungen sowie historische Spiele verfügbar. 

Feedback per Spracheingabe

Während des Spiels kann man sich Feedback zur eigenen Strategie einholen, was per Spracheingabe funktionieren soll. Zusätzlich gibt es eine Companion-App für das Smartphone

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In der Projektbeschreibung ist zu lesen, dass SenseRobot niemals Daten aufzeichnet, speichert oder hochlädt. Es ist unklar, wie das mit dem Versprechen zusammenpasst, dass jedes Match aufgezeichnet und auf Stärken und Schwächen analysiert wird.

Bilderkennung und Greifarm

Chess Mini scannt das Spielbrett vor sich mit einer Kamera, um die Situation zu erfassen. Mithilfe eines Greifers kann er eine Figur aufheben und versetzen. Ein Akku ist nicht eingebaut, d. h. man muss sich in der Nähe einer Steckdose befinden oder eine Powerbank anschließen, um das Gerät zu nutzen.

Im Lieferumfang enthalten ist neben dem Roboter selbst ein passendes Schachbrett mit Figuren, ein Kabel sowie 40 Kärtchen mit QR-Code. Damit kann man den Roboter programmieren zu singen oder etwas zu greifen. Optional sind eine Schutzhülle und eine Powerbank erhältlich.

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Die Super Early Bird Version ist ab 340 Euro erhältlich. Je nach Standort kommen Versandkosten von bis zu 70 Euro dazu.

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