Apps
31.03.2014

Apple-iOS-Apps stürzen öfter ab als Android-Apps

Wer bisher glaubte, dass Apples iOS rundum flüssiger und besser funktioniere als Android, könnte aufgrund einer neuen Studie in seinen Grundfesten erschüttert werden.

Laut Crittercism, das über seine eigenen Kunden etwa 30.000 Apps-Abläufe pro Sekunde von einer Mrd. Usern analysieren kann, hat das früher viel gescholtene Android mittlerweile auch bei den App-Abstürzen die Nase vorn.

KitKat voran

Crittercism zufolge (Erkenntnisse als PDF) liegen die Absturzraten bei der neuesten Android-Version KitKat, aber auch bei Ice Cream Sandwich und Jelly Bean nur bei 0,7 Prozent. Die noch am meisten verbreitete Android-Version Gingerbread ist allerdings die instabilste, mit 1,7 Prozent stürzen Apps aber nur knapp häufiger ab als selbst bei der allerneuesten iOS-Version 7.1.

Apple muss sich im Vergleich zu Android zwar knapp geschlagen geben - die Zeichen stehen aber ebenfalls auf mehr Stabilität. So konnte Apple mit iOS 7.1 die Absturzrate von 2,5 Prozent ( iOS 6) und 2,1 Prozent (iOS 7.0) auf nunmehr 1,6 Prozent drücken.

iPad 2 mit größten Problemen

Auffallend ist auch, dass vor allem ältere iPads (2,6 Prozent Absturzrate) die anfälligsten Apple-Geräte für Software-Probleme sind. Am stabilsten präsentiert sich interessanterweise nicht das neuer iPhone 5s, sondern das iPhone 5.