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29.06.2014

Facebook hat die 200 Millionen Instagram-User verschoben

Facebook hat den Datentransfer von Instagram abgeschlossen. Nun läuft die Foto-Sharing-App vollständig in Facebooks Rechenzentren.

"Die Nutzer befinden sich im selben Auto wie zu Beginn der Reise. Aber wir haben jedes Teil ausgetauscht, ohne dass es die Nutzer mitbekommen haben", beschreibt Instagram-Gründer Mike Krieger, den als "Instagration" bezeichneten Vorgang.

Bei der geheim gehaltenen Aktion wurden die rund 200 Millionen Instagram-User-Accounts und die zwanzig Milliarden Instagram-Fotos von Amazons Cloud Computing Service in die firmeneneigenen Facebook-Server transferiert, wie Wired schreibt. Neben mehr Unabhängigkeit von externen Diensten sind Facebook-interne Software-Tools, wie Datenanalyse und Spamfilter der Grund für den Wechsel.

Instagram bleibt unabhängig

Wie die Zuständigen versichern, werden die Instagram-Daten allerdings nicht für zielgerichtete Werbung genutzt. So sollen die Nutzerdaten aus Instagram von den Facebook-Tracking-Methoden nicht berührt werden.

Ein Jahr Vorbereitung

Die aufwändige Migration nahm ein Jahr in Anspruch. Um einen nahtlosen Übergang gewährleisten zu können, wurde als erstes die Software, auf der Instagram läuft, in einem Facebook-Rechenzentrum nachgebaut. Die meiste Zeit wurde darauf verwendet, die Daten für den Wechsel vorzubereiten.