Eine Person steuert ein Auto, während Google Maps auf einem Smartphone zur Navigation genutzt wird.
7 Tricks für Google Maps: So navigierst du besser durch die Weihnachtszeit
Weihnachtszeit ist Reisezeit. Ob zu den Eltern, Großeltern oder in den Weihnachtsurlaub, Google Maps ist für viele die Navigationsapp der Wahl. Mit einigen Tipps und Tricks lässt sich noch mehr aus der App herausholen.
Navigationseinstellungen ändern
Es lohnt sich, sich durch die Navigationseinstellungen von Google Maps zu wühlen. Denn dort lassen sich nützliche Funktionen anschalten und vielleicht störende Benachrichtigungen deaktivieren. Um sie aufzurufen, öffnet man die App und tippt in der rechten oberen Ecke auf sein Profilbild bzw. den Anfangsbuchstaben seines Namens. Weiter geht es mit “Einstellungen” und “Navigation” (Android) bzw. “Navigationseinstellungen” (iOS).
In den Navigationseinstellungen lässt sich z. B. festlegen, ob Mautstraßen oder Autobahnen generell vermieden oder verbrauchsarme Routen bevorzugt werden sollen. Gleichzeitig lassen sich auch Anzeigen wie erlaubte Höchstgeschwindigkeit und Tachometer an- bzw. ausblenden.
In den Navigationseinstellungen lassen sich auch die “Benachrichtigungen zu gemeldeten Verkehrsbehinderungen und anderen Verkehrssituationen” abdrehen. Dabei handelt es sich um Infos, die etwa auf einen kommenden Stau, eine Baustelle oder einen Unfall aufmerksam machen sollen. Einige Autofahrer finden diese Einblendungen während der Fahrt aber ablenkend.
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Parkplatz speichern
In den Navigationseinstellungen können iPhone-Nutzer auch angeben, dass der Parkplatz automatisch gespeichert werden soll, sobald das Ziel erreicht wird. Die Android-App hat diese Einstellung nicht. Den Parkplatz kann man aber trotzdem speichern, indem man in der Karte auf sich selbst, also den blauen Punkt, tippt. Dann öffnet sich ein kleines Fenster, in dem man u. a. seinen Standort teilen kann.
Wischt man hier weiter nach rechts, erscheint die Option “Parkplatz speichern”. Um den Parkplatz später wiederzufinden, muss man ihn nur in der Suchleiste von Google Maps suchen. Tippt man dort noch einmal darauf, lässt sich der Parkplatz auch wieder löschen.
Standort teilen
Wer seinen Standort mit seinen Liebsten teilen will, kann das auch direkt über Google Maps machen. Hier tippt man ebenso wieder auf den blauen Punkt und kann dann seinen aktuellen Standort sowie seinen Echtzeitstandort teilen. Letzteres lässt sich auch zeitlich eingrenzen: von 15 Minuten bis zu einem Tag. Wer will, kann seinen Standort auch unbegrenzt teilen.
Neben dem Standort wird auch der Akkustand des Geräts geteilt. Das ist praktisch, da man dadurch etwa weiß, wie lange die Person gegebenenfalls noch erreichbar sein wird.
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Offlinekarten verwenden
Wer in einem Gebiet mit vielen Funklöchern unterwegs ist, kann in Google Maps auch Offlinekarten verwenden. Wieder tippt man auf sein Profilbild bzw. seinen Buchstaben und geht zum Menüpunkt “Offlinekarten”. Hier kann man dann einen Kartenausschnitt herunterladen, den man händisch festlegt. Der maximale Kartenausschnitt, den man herunterladen kann, ist in etwa halb so groß wie Österreich. Um ein ganzes Land abzudecken, ist es also nötig, mehrere Karten herunterzuladen. Dabei ist es wichtig, auch genügend freien Speicherplatz am Handy zu haben. Ein Kartenausschnitt belegt je nach Land nämlich mehrere Hundert Megabyte.
Bessere Navigation in Tunnel
Wer die Navigation in Tunneln verbessern will, sollte in den Einstellungen von Google Maps die Option “Bluetooth-Beacons für Tunnel” aktivieren. Kleine Bluetooth-Sender, die in festgelegten Abständen an den Tunnelwänden angebracht wurden, helfen dann bei fehlendem GPS-Empfang und liefern den exakten Standort. Zu finden ist die Option unter dem Menüpunkt “Navigationseinstellungen”, das Bluetooth des Smartphones muss dafür eingeschaltet sein.
Für Autofahrer, die lediglich in Österreich unterwegs sind, gibt es aber einen Wermutstropfen. Laut ASFINAG werden hierzulande keine solchen Bluetooth-Beacons in Tunneln eingesetzt. In Europa ist die Technologie in Tschechien, Belgien, Paris, Florenz, Oslo und Madrid im Einsatz. Die Funktion steht zudem nur Nutzern von Android-Smartphones zur Verfügung, iPhone-Nutzer können noch nicht darauf zugreifen.
Google Lens in Maps verwenden
Wer in den Weihnachtsferien in einer fremden Stadt unterwegs ist, sollte die Google-Lens-Funktion in Maps ausprobieren. Dazu tippt man auf das Kamera-Symbol in der Suchleiste von Google Maps und hält das Smartphone vertikal vor sich. Die Umgebung wird dann von der Kamera aufgenommen und relevante Informationendirekt auf dem Display angezeigt. Am unteren Bildschirmrand erscheint eine Leiste, wo man nach interessanten Orten wie Restaurants, Geldautomaten oder Haltestellen von öffentlichen Verkehrsmitteln filtern kann. Neigt man das Gerät wieder nach unten, kommt man zur gewohnten Kartenansicht.
App aktuell halten
Es lohnt sich, immer die neueste App-Version von Google Maps zu installieren. Aktualisierungen können über den Google Play Store (Android) oder Apples App Store (iOS) bezogen werden, indem man nach der App sucht und das Update installiert, sofern eines zur Verfügung steht. In naher Zukunft soll der Navigationsassistent nämlich natürlicher kommunizieren können. Anstatt “In 500 Metern rechts abbiegen” gibt das Navi dann “Nach der Tankstelle rechts abbiegen” als Anweisung aus. Auch Sprachbefehle wie “Finde ein günstiges Restaurant entlang der Strecke” sollen künftig möglich sein.
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