Apps 01.05.2018

Microsoft spendiert Outlook neue Funktionen

© Bild: APA/dpa/Matthias Balk

Wenige Tage nach einem größeren Gmail-Update wird nun auch Microsofts E-Mail-Programm aufgefrischt.

Wie Microsoft in einem Blogeintrag bekanntgab, bekommt Outlook eine Reihe zusätzlicher Funktionen. Vor allem die mobilen Versionen für iOS und Android profitieren von den Neuerungen. Vieles richtet sich allerdings an Business-Kunden, wie die bereits umgesetzte Anzeige von Organisationen bei E-Mail-Kontakten, neuer Proxy-Unterstützung oder einer Warnung, falls man als versteckter Empfänger einer E-Mail (Bcc) versehentlich den inkludierten Personen zurückschreiben möchte.

Bessere Handy- und Desktop-Integration

Um das Beantworten und Schreiben von Nachrichten auf verschiedenen Geräten zu erleichtern, wird Outlook künftig den Entwürfe-Ordner zwischen mobilen und Desktop-Geräten synchronisieren. Eine auf dem Smartphone begonnene E-Mail kann so nahtlos am Desktop weiterbearbeitet werden. Android-User wiederum profitieren von einer neuen Scan-Funktion, mit der Schnappschüsse von Dokumenten, handschriftlichen Notizen oder Fotos schnell eingefügt und zugeschnitten werden können.

Mit einer Schnell-Antwortefunktion soll sich die Benützung des Mailprogramms an moderne Chat-Software annähern. Bei Outlook für iOS und Android kann man ab Juni zudem Kontakte als Favoriten markieren. Deren Nachrichten erhalten in der Darstellung mehr Gewicht - eine Funktion, die Apple und Google längst in ihren Mailprogrammen umgesetzt hat. Neben den diversen Outlook-Programmen wird auch die Webversion outlook.com angepasst.

Auch Kalender-Software erhält Update

Darüber hinaus erhält auch die Office-Kalender-Software einige neue Funktionen. Sie schlägt nun auf Basis bereits abgehaltener Termine den Ort für den Treffpunkt vor bzw. blendet Vorschläge mittels Autovervollständigung durch die Bing-Suchmaschine ein. Auch die Organisation von Meetings soll vereinfacht werden. Indem transparent verfolgt werden kann, wer bei einem Meeting dabei ist, sollen sich Mitarbeiter leichter entscheiden können, ob sie überhaupt gebraucht werden.

( futurezone ) Erstellt am 01.05.2018