Apps 27.11.2014

Neue Twitter-App sammelt Daten über installierte Apps

© Bild: AP/Richard Drew

Twitter will mit den gesammelten Daten die Werbung sowie Empfehlungen für möglicherweise interessante Tweets verbessern. Es besteht die Möglichkeit zum Opt-Out.

Die offizielle Twitter-App überprüft künftig regelmäßig, welche anderen Apps auf dem Smartphone installiert sind. Die Funktion wird im neuesten Update für die Twitter-App ausgeliefert. Dabei soll jedoch nur eine Liste mit den Namen der installierten Apps erstellt werden, andere Daten werden nicht gesammelt. Twitter bietet ein Opt-Out über die Einstellungen an. In einem FAQ-Eintrag wird bereits beschrieben, wie sich die Funktion abstellen lässt.

Bessere Werbung und Empfehlungen

Laut Twitter wolle man so mehr über seine Nutzer erfahren, um maßgeschneiderte Werbung anbieten zu können. Twitter baut derzeit sein Werbegeschäft aus, bislang können nur Daten wie Standort und welchen Profilen der Nutzer folgt einbezogen werden. Auch die „empfohlenen Tweets“, bei denen Tweets von Profilen angezeigt werden, denen man eigentlich nicht folgt, sollen so verbessert werden. Zudem plant Twitter eine Funktion für neue Nutzer, mit der die Timeline automatisch mit Tweets von möglicherweise interessanten Nutzern befüllt wird.

Erstellt am 27.11.2014