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11.07.2018

Neuer Inkognito-Modus der YouTube-App ist der Weg in die Hölle

"Ich habe schon auf dich gewartet..." © Bild: REUTERS / DOMINIC EBENBICHLER

Jetzt kann man in tiefen Abgründe des Videoportals eintauchen, ohne sich die Video-Vorschläge zumüllen zu lassen.

Wolltet ihr schon immer einmal wissen, wie YouTube den Geschmack der User am Smartphone einschätzt? Spoiler: Es ist keine schöne Erkenntnis.

In der Android-App von YouTube kann jetzt der Inkognito-Modus aktiviert werden. Dazu tippt man rechts oben auf das Userbild und wählt „Inkognitomodus aktivieren“ aus. Dadurch surft man anonym auf YouTube. Angesehene Videos werden nicht im Verlauf gespeichert und werden auch nicht für die Berechnung der vorgeschlagenen Videos herangezogen.

Ein wenig schockierend sind YouTubes Standard-Video-Vorschläge, sobald man sich im Inkognito-Modus befindet. Das ist das was YouTube glaubt, dass User sehen wollen, die zum ersten Mal auf der Plattform sind. Das Niveau der Videoclips ist in etwa auf der Höhe einer Werbung für ein Jamba-Sparabo. Das beginnt bei „AGLATAN SÜPER TÜRKÜ“, geht über „Wie Liebe Ausschaut Vor 30/Nach 30“ bis zu Andreas-Gabalier-Musikvideos. Dazwischen gibt es jede Menge Pranks, Brüste und VIDEOTITEL IN GROSSBUCHSTABEN.

Wer kein Android-Smartphone hat oder die Videocliphölle am PC besuchen will, kann im Browser den privaten Modus aktivieren und dann auf die Website von YouTube gehen. Viel Spaß beim Gruseln.

Der aktive Inkognito-Modus ist durch das Symbol rechts oben zu erkennen © Bild: Screenshot