B2B
10.04.2015

Amazon bietet maschinelle Vorhersagen für Kunden an

Beim AWS Summit hat Amazon ein neues Programm vorgestellt, mit dem Vorhersagen von Maschinen getroffen werden können, ohne dass dafür spezielle Kenntnisse notwendig wären.

Der IT-Riese Amazon hat am Donnerstag in San Francisco seinen Summit abgehalten. Dort wurde unter anderem „Amazon Machine Learning“ vorgestellt, ein neues Service für alle Amazon-Business-Kunden, die im Big Data-Bereich etwas tun wollen, aber das Know-How nicht haben.

Amazons Datenwissenschaftler Matt Wood erklärt am Donnerstag auf der Veranstaltung, dass das neue Service automatisch Daten von S3, Amazon Redshift oder MySQL Datenbanken, die beim AWS Relational Database Service gehostet werden, durchsuchen kann, um daraus Vorhersagen zu treffen. Gemacht werden diese Vorhersagen dabei von Maschinen, die lernfähig sind und entsprechende Algorithmen verwenden.

Im eigenen Unternehmen getestet

Amazon habe bereits lange damit herum experimentiert, heißt es auf der Konferenz. Bei Amazon selbst kommt das System zum Einsatz, um den Amazon-Online-Kunden bestimmte Gegenstände basierend auf ihrer alten Käufe und Klicks zu empfehlen sowie um Betrug zu erkennen.

Jetzt wird „Amazon Machine Learning“ für die Masse geöffnet und als Service für alle Amazon-Cloud-Kunden angeboten. Das Service sei dafür entwickelt worden, um Entwicklern ohne Statistik-Kenntnisse oder Kenntnisse im Bereich der Datenanalyse ein Tool in die Hand zu geben, mit dem sie das alles trotzdem machen können. Die Technologie sei innerhalb von Amazon jahrelang getestet worden und jetzt massentauglich, heißt es.

Datenanalyse-Preise

Amazon verrechnet für die Software selbst nichts, aber verlangt etwas für die Datenanalyse. Die Preise beginnen bei 0,42 US-Dollar pro Stunde pro Analyse. Wer auch Vorhersagen möhcte, zahlt dafür 0,10 US-Dollar für 1000 Bündel.

Neben Amazon hat auch Microsoft bereits mit Azure ML ein ähnliches Service eingeführt für seine Cloud-Kunden eingeführt, auch Google bietet die „Prediction API“ an.