B2B
09.10.2014

Aus für Surface Tablets: Microsoft dementiert

Microsoft hat nach Gerüchten über das Aus der Surface-Produktion mit einem Blogeintrag gegengesteuert. Die Verkäufe laufen gut, auch CEO Nadella wird positiv zitiert.

Mit einem Blogeintrag versucht Microsoft einem "Digitimes"-Bericht, der über das Aus der Surface-Reihe spekulierte, Wind aus den Segeln zu nehmen. Der Surface Pro 3 habe einen starken Verkaufsstart sowohl bei Business- als auch individuellen Usern hingelegt. Neues Surface-Zubehör sei bereits so entwickelt worden, dass es die geplante Roadmap berücksichtige, sprich mit zukünfitigen Surface-Pro-Geräten kompatibel sei, gab Microsoft einen indirekten Hinweis auf Nachfolgeversionen von Surface Pro.

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Microsoft Surface Pro 3

Weiters wird CEO Nadell zitiert, der das Surface Pro 3 als Business-Gerät hervorhebt und unterstreicht, dass Microsoft hinter dem gesamten Surface-Programm steht. Anders liest es sich allerdings bei Digitimes, das sich auf Quellen der Logistikbranche beruft: Die ersten beiden Generationen des Tablets hätten dem Unternehmen wegen der vergleichsweise hohen Preise und geringen Unterstützung durch Distributionspartner bereits einen Verlust von rund 1,7 Milliarden Dollar eingebracht. Aber auch das neue Surface Pro 3 (zum Test) sei im Verkauf weit unter den Erwartungen geblieben.

Weniger als eine Million

Den Digitimes-Informationen zufolge dürfte Microsoft von der im Mai gestarteten dritten Generation seines Tablets keine Million Stück abgesetzt haben, hieß es. Microsoft selbst bewerbe das Gerät auch nicht nachdrücklich. Somit sei es wahrscheinlich, dass die Produktlinie eingestellt werde. Microsoft war mit seiner Eigenproduktion erst spät in den damals schon boomenden und von Apples iPad angetriebenen Tablet-Markt eingestiegen. Das erste Modell stellte noch der damalige Microsoft-Chef Steve Ballmer im Juni 2012 vor.

Mit der RT-Version trat der Softwarekonzern direkt in Konkurrenz zu seinen Hardware-Partnern. Mit der Pro-Serie, die mit x86er Prozessoren von Intel ausgestattet ist, will Microsoft vollständige PC-Funktionalität auf das Tablet bringen. Tatsächliche Verkaufszahlen kommunizierte Microsoft allerdings keine.