© Bang und Olufsen

B2B
10/02/2013

Bang & Olufsen weitet Verlust aus

Im ersten Quartal stieg der Fehlbetrag gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 8,6 auf gut 9 Millionen Euro.

Der dänische Unterhaltungselektronikkonzern Bang & Olufsen rutscht immer weiter in die Verlustzone. Der Rivale der insolventen Loewe hat im ersten Quartal einen Fehlbetrag von gut 9 Mio. Euro erwirtschaftet nach einem Minus von 8,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, wie der Luxushersteller am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz schrumpfte auf rund 75 Mio. Euro.

Für das laufende Geschäftsjahr, das zum 30. Juni endet, hofft B&O weiter darauf, seine Erlöse leicht über das Vorjahresniveau von 375 Mio. Euro zu schrauben.

Konkurrenz aus Asien

Der zweitgrößte europäische Unterhaltungselektronikkonzern nach der türkischen Koc-Gruppe kämpft seit längerem mit einer Nachfrageflaute und der harten Konkurrenz aus Asien. Auch Loewe ist von der Entwicklung betroffen. Der größte deutsche Fernseherbauer meldete am Dienstag Insolvenz an, hofft aber noch auf eine Rettung in letzter Minute durch einen Investor.