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Pläne

BlackBerry: Mitbegründer könnte den Konzern aufkaufen

Wie die New York Times (NYT) berichtet, steht Lazaridis derzeit in Gesprächen mit Investmentgesellschaften wie Blackstone und Carlyle, um die notwendigen Gelder für einen Kauf zu lukrieren. Laut der NYT haben das Personen berichtet, die mit den Plänen vertraut sind. Die bisher geführten Verhandlungen seien allerdings nur Vorbereitungen gewesen und müssen nicht unbedingt zu tatsächlichen Geboten führen. Weder Lazaridis noch Blackstone oder Carlyle wollten sich gegenüber der NYT zu den Berichten äußern. BlackBerry meldet zuletzt massive Verluste und den Abbau von rund einem Drittel des Personals. Die Wertpapiere des Unternehmens fielen daraufhin über 17 Prozent.

Verschiedene Investmentgesellschaften denken bereits seit rund einem Jahr darüber nach, den kanadischen Handy-Hersteller zu übernehmen, Finanzexperten sahen bislang allerdings nur sehr wenig realistische Chancen, den Konzern wieder gewinnbringend umzubauen.

Lazaridis hat das Unternehmen, das früher unter dem Namen Research in Motion (RIM) bekannt war, 1984 gemeinsam mit seinen Freunden Mike Barnstijn und Douglas Fregin gegründet. Er blieb bis 2012 an der Spitze, bis dem Deutschen Thorsten Heins die Unternehmensführung übertragen wurde. Lazaridis ist bis heute einer der größten Einzelaktionäre von BlackBerry.

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