B2B
20.12.2013

Blackberry verzeichnet Milliardenverlust

Umsatz und Gewinn brechen ein, unter dem Strich verzeichnet der Konzern wegen Abschreibungen ein Minus von 4,4 Milliarden Dollar.

BlackBerry kann auch unter seinem neuen Chef John Chen die Trendwende nicht einleiten. Im dritten Geschäftsquartal brach der Umsatz um 56 Prozent auf 1,2 Mrd. US-Dollar (878,03 Mio. Euro) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein, wie der kanadische Konzern am Freitag mitteilte. Im fortgeführten Geschäft fiel ohne Sonderposten ein Verlust von 354 Mio. Dollar an.

Unter dem Strich stand sogar ein Minus von 4,4 Mrd. Dollar, da der Smartphone-Pionier unter anderem massive Abschreibungen auf sein Lager vornahm.

BlackBerry hatte erst kürzlich beschlossen, sich doch nicht mehr um einen Käufer zu bemühen, sondern eigenständig wieder auf die Beine zu kommen. Dafür holen sich die Kanadier nun den Apple -Lieferanten Foxconn ins Boot. Beide Unternehmen gehen eine fünfjährige Partnerschaft ein.