B2B
15.11.2016

China droht Trump und Apple

Die Ankündigung des künftigen US-Präsidenten Donald Trump, Strafzölle für chinesische Waren einführen zu wollen, kommt in China erwartungsgemäß nicht gut an.

In einem Editorial der staatlich geführten Global Times werden den USA ebenfalls Strafzölle in Aussicht gestellt, sollten die sie die Einfuhr chinesischer Güter erschweren. Man werde allfällige US-Maßnahmen mit gleicher Münze vergelten, ist in dem Leitartikel zu lesen. US-Auto- und iPhone-Verkäufe in China würden darunter sicherlich leiden. Trump, den das Blatt als „klugen Geschäftsmann“ bezeichnet, werde hoffentlich nicht so naiv sein, den Handel mit China zu gefährden.

Apple hat ohnedies mit sinkenden Absatzzahlen in dem asiatischen Land zu kämpfen. Im abgelaufenen Quartal gingen die Umsätze in China im Jahresvergleich um 30 Prozent zurück. Donald Trump, hat den iPhone-Hersteller wiederholt kritisiert und im Zusammenhang mit Apples Weigerung, das iPhone eines Attentäters zu entsperren, gar zum Boykott des Konzerns aufgerufen. Trump kündigte im Wahlkampf auch an, Apple zwingen zu wollen, das iPhone in den USA zu produzieren. Ein Vorhaben, das nach Ansicht von Experten schwierig werden dürfte.