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16.08.2013

Dell neuerlich mit Gewinneinbruch

Der Computerkonzern Dell muss mitten in der tobenden Übernahmeschlacht einen Gewinneinbruch von 72 Prozent hinnehmen. Der Umsatz blieb im zweiten Geschäftsquartal dank des Geschäfts mit Firmenkunden stabil.

Der Gewinn von Dell schmilzt dahin. Im zweiten Geschäftsquartal (bis Anfang August) verdiente der US-Computerbauer unterm Strich 204 Millionen Dollar (154 Mio. Euro) und damit 72 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Bereits im Quartal zuvor hatte die Nummer drei der Branche einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen.

„Herausforderndes Umfeld“
Es sei ein „herausforderndes Umfeld“, erklärte Finanzchef Brian Gladden am Donnerstag am Firmensitz im texanischen Round Rock. Privatkunden steigen auf Tablet-Computer um oder begnügen sich mit ihrem Smartphone, anstatt einen neuen Laptop anzuschaffen. Dank besser laufender Geschäfte mit Firmenkunden konnte Dell den Umsatz letztlich stabil halten bei 14,5 Milliarden Dollar. Die Aktie lag nachbörslich leicht im Plus.

Übernahmeschlacht
Wegen des rasanten Wandels in der Branche will Konzernchef Michael Dell die 1984 von ihm gegründete Firma mit Hilfe von Investoren zurückkaufen und von der Börse nehmen. Ohne Rücksicht auf andere Aktionäre könnte er dann den Umbau beschleunigen. Doch Großaktionäre unter der Führung des Milliardärs Carl Icahn kritisieren den gebotenen Preis als zu niedrig.

Michael Dell sah sich zuletzt gezwungen, das Angebot leicht zu erhöhen. Das letzte Wort haben die Aktionäre auf einer Versammlung am 12. September.

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