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Europa
01/28/2015

Euro-Schwäche soll Chipkonzern STMicro Wachstum bringen

Der Umsatz von Europas größtem Chiphersteller soll vom derzeit schwachen Euro profitieren. STMicroelectronics erwirtschaftet 90 Prozent seiner Umsätze in US-Dollar.

Europas größter Chipkonzern STMicroelectronics hofft auf einen Umsatzschub durch den schwachen Euro. Der französisch-italienische Infineon-Rivale plant für 2015 mit einer Rückkehr zum Wachstum sowie weitere Einsparungen, wie Konzernchef Carlo Bozotti am Mittwoch mitteilte. STMicro zählt zu den großen Profiteuren des Euro-Kursverfalls.

Das Unternehmen macht mehr als 90 Prozent seiner Umsätze in Dollar und verbucht 60 Prozent der Betriebskosten in Euro.

Rückgang erwartet

Für das laufende Vierteljahr sagte das Management einen Umsatzrückgang zum Vorquartal von fünf Prozent voraus. In den vergangenen drei Monaten waren die Erlöse ebenfalls zum Vorquartal um drei Prozent auf 1,83 Mrd. Euro gesunken. Damit lag der Hersteller von Halbleitern für Telefonanlagen, Netzwerke und die Automobilindustrie aber im Rahmen der Erwartungen von Analysten.