BERICHT
11/07/2010

Ex-HP-Chef: Firmengeheimnis preisgegeben

"WSJ": Neue Erkenntnisse bei Affäre mit externen Mitarbeiterin

Der ehemalige HP-Chef Mark Hurd war im August diesen Jahres über eine Liaison mit der externen Mitarbeiterin Jodie Fisher und damit verbundenen Vorwürfen über falsche Spesenabrechnungen gestolpert und musste das Unternehmen verlassen.

Angeblich vertrauliche Informationen erzählt

Laut einem Bericht des "Wall Street Journals" ("WSJ") vom Samstag soll der Ex-HP-Chef mit Fisher auch über vertrauliche Firmeninformationen gesprochen haben. Der Aufsichtsrat habe ihm nach diesen Anschuldigungen nicht mehr vertraut und dies sei daher eine mögliche Erklärung, warum Hurd das Unternehmen tatsächlich so plötzlich verlassen musste, schreibt das "WSJ".

Laut einem Anwaltsschreiben, das dem "WSJ" vorliegt, hat Fisher dem ehemaligen HP-Chef nicht nur sexuelle Belästigung vorgeworfen, sondern auch erzählt, dass er ihr im März 2008 bei einer HP-Veranstaltung verraten habe, dass HP plant, Electronic Data Systems kaufen zu wollen. Diese Information wurde offiziell erst im Mail 2008 bekannt.

Hurd wechselte Anfang September zum HP-Konkurrenten Oracle, was einen heftigen Streit zwischen beiden Konzernen entfachte, da HP sich um Firmengeheimnisse sorgt.

(futurezone/APA)